Marius Brem Fachanwalt Erbrecht
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Die Kanzlei: Solo-Anwalt mit Spezialisierung
Marius Brem lic.iur. ist Rechtsanwalt, Notar und Fachanwalt SAV Erbrecht mit Sitz in Kriens/Luzern (Luzernerstrasse 51a, CH-6010 Kriens/Luzern). Er arbeitet als Solo-Praktiker, nicht als Kanzlei mit mehreren Anwälten. Das ist eine bewusste Struktur: Ein einzelner, hochspezialisierter Anwalt, der sich nur um Erbrecht kümmert, nicht um Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht oder andere Felder.
Die Website ist prägnant: "Fachanwalt SAV Erbrecht". Das ist nicht eine Behauptung, sondern ein verbrieftes Qualitätsmerkmal. Die Schweizer Anwaltsvereinigung (SAV) vergibt Fachanwalts-Titel nur nach Prüfung. Ein "Fachanwalt Erbrecht" hat nachgewiesen, dass er sich über Jahre hinweg mit Erbrecht befasst hat, die neueste Gesetzgebung kennt, und die Prüfung bestanden hat.
Das lic.iur. (abgekürztes Lizenziat im Recht) bedeutet, dass Brem ein juristisches Hochschulstudium absolviert hat, aber nicht promoviert (doktoriert). Das ist bei vielen Schweizer Anwälten normal.
Das Versprechen: Spezialisierung, nicht Breite
Die Website formuliert das Versprechen klar: "Deshalb suchen Sie einen spezialisierten Anwalt und Notar, einen Fachmann mit Spezialkenntnissen im Erbrecht und den verwandten Rechtsgebieten, also einen FACHANWALT ERBRECHT." (Wörtlich in Grossbuchstaben am Ende einer Auflistung von Fragen.)
Das ist das Gegenteil einer Vollservice-Kanzlei. Brem sagt: Wenn Sie Erbrecht brauchen, sind Sie hier richtig. Wenn Sie Arbeitsrecht brauchen, müssen Sie woanders hin.
Die Problemstellung: Warum ist Erbrechtsplanung wichtig?
Die Website eröffnet mit einer statistischen Beobachtung: "Jedes Jahr werden in der Schweiz erhebliche Vermögenswerte von Generation zu Generation vererbt. Wo nichts geregelt ist, gilt die gesetzliche Erbfolge."
Das ist der Kern des Problems. Die Schweiz kennt eine Standarderbfolge: Kinder kriegen einen bestimmten Prozentsatz, der Ehegatte kriegt einen anderen, Eltern kriegen einen dritten. Aber diese Standardfolge passt nicht jedem. Ein Single, der sein Vermögen dem besten Freund hinterlassen will, kann das nicht mit der Standardfolge. Ein Unternehmer, der sein Unternehmen an einen Nachfolger übergeben will (nicht unbedingt ein Kind), kann das nicht mit der Standardfolge.
Das zentrale Versprechen: "Sind Sie sicher, dass die gesetzliche Lösung vollständig Ihren Vorstellungen entspricht?" Das ist die Frage, die Brem stellt. Die meisten Mandanten werden antworten: "Nein, ich will anders regeln."
Vier Szenarien, vier Gründe, um zu Brem zu gehen
Die Website skizziert vier Szenarien:
1. Sie wollen planen und Vermögen sparen
"Sie wollen sinnvolle und klare Verfügungen, die Ihren letzten Willen genau und nachvollziehbar zum Ausdruck bringen, eine effiziente Nachlassabwicklung, eine Nachlassregelung, die den Bedürfnissen Ihrer Erben entspricht, Steuern sparen."
Das ist Standardplanung, aber mit drei Zusätze:
- Effizience: Nicht eine teure, langwierige Nachlassabwicklung, sondern eine zügige.
- Bedürfnisse der Erben: Nicht einfach ein Standardtestament, sondern eins, das Ihre Erben auch verstehen und akzeptieren.
- Steuern sparen: Das ist das Keyword. Ein gut gemachtes Testament kann Steuern sparen, eine schlecht gemachtes kann Steuern kosten.
2. Sie machen sich Sorgen um die Zukunft
"Sie machen sich Sorgen um das finanzielle Schicksal Ihres Partners, Ihrer Kinder oder Ihres Unternehmens nach Ihrem Tod."
Das ist emotionaler Antrieb. Ein Unternehmer, der sein Leben dem Aufbau eines Unternehmens gewidmet hat, will nicht, dass es nach seinem Tod zerfällt. Ein Familienmensch will, dass Familie versorgt ist.
3. Sie sind Erbe und wissen nicht, was zu tun ist
"Sie sind Erbe und brauchen Rat: ob Sie die Erbschaft annehmen sollten, welche Rechte und Pflichten Sie haben, wie Sie sich mit Miterben auseinandersetzen, wie Sie Ihren Pflichtteil geltend machen müssen, wie Sie sich gegen eine Enterbung wehren, wie Sie Ansprüche anderer Erben abwehren, bei der Testamentsauslegung, bei der Auflösung der Erbengemeinschaft."
Das sind sieben verschiedene Erben-Probleme, die Brem behandelt:
- Annahme/Ablehnung der Erbschaft: Manchmal ist es besser, eine Erbschaft abzulehnen, wenn sie mehr Schulden hat als Vermögen.
- Rechte und Pflichten: Ein Erbe hat Rechte (Anspruch auf seinen Anteil), aber auch Pflichten (Zahlung von Gläubigerforderungen).
- Miterben: Wenn mehrere Erben da sind, müssen sie sich einigen. Das ist oft konfliktreich.
- Pflichtteil: In der Schweiz kann man nicht enterbt werden (wenn man ein Kind oder Ehegatte ist), aber man kriegt mindestens den Pflichtteil. Wenn man weniger kriegt, kann man Anspruch erheben.
- Enterbung: Ein Elterteil enterbt ein Kind. Das Kind kann gegen die Enterbung kämpfen.
- Ansprüche anderer Erben: Umgekehrte Situation: Ein anderer Erbe behauptet, mehr zu kriegen. Das Kind muss sich dagegen wehren.
- Testamentsauslegung: Ein Testament ist unklar oder mehrdeutig. Wie wird es ausgelegt?
- Erbengemeinschaft auflösen: Nach dem Todesfall gibt es oft eine Erbengemeinschaft (mehrere Erben zusammen), die aufgelöst werden muss durch Teilung.
Das ist ein Umfang von Erben-Problemen, die Brem regelmäßig sieht. Ein Erbe, das nicht weiss, ob es die Erbschaft annehmen soll, kann bei Brem anrufen. Ein Kind, das enterbt wurde, kann bei Brem anfechten. Miterben, die sich nicht einigen, können einen Mediator zu Brem nehmen.
4. Fazit: Ein Fachanwalt ist nötig
"Deshalb suchen Sie einen spezialisierten Anwalt und Notar, einen Fachmann mit Spezialkenntnissen im Erbrecht und den verwandten Rechtsgebieten, also einen FACHANWALT ERBRECHT."
Das ist die Schlussfolgerung: Nicht ein generalist Anwalt, sondern ein Spezialist.
Notariat: Testament direkt beurkunden
Brem ist auch Notar, was bedeutet, dass er Testamente und Erbverträge direkt beurkunden kann. Ein Mandant kann sich beraten lassen und geht dann mit dem gleichen Anwalt zur notariellen Beurkundung. Das spart den Weg zu einem separaten Notar, reduziert Missverständnisse (ein Notar, der den Fall nie gesehen hat, könnte Fragen stellen), und macht den Prozess zügiger. Auf Luzernerstrasse kann ein Testator an einem Tag beraten und beurkundet werden.
Was die Website offenlässt
Keine Stundensätze, keine Pauschalhonorare, keine Kostenspannen.
Es wird nicht gesagt, ob Brem allein arbeitet oder Mitarbeiter hat.
Es wird nicht gesagt, in welchen Sprachen Brem berät (nur Deutsch sichtbar).
Es wird nicht gesagt, wie lange Brem bereits praktiziert.
Für wen Brem passt
Brem passt für Luzernerinnen und Luzerner, die erbrechtliche Planung brauchen und einen spezialisierten Fachanwalt suchen. Er passt für Erben in schwierigen Situationen: Pflichtteil umgangen, Testaments-Auslegung in Streit, Erbengemeinschaft zerstritten. Er passt für Unternehmer, die ihre Nachfolge regeln wollen.
Die Solo-Struktur könnte für manche ein Vorteil sein (direkter Kontakt zu einem Spezialisten, keine Weitergabe des Falles an einen Kollegen) und für andere ein Nachteil (weniger Kapazität in Stoßzeiten, kein Backup wenn der Anwalt krank ist).
Nicht geeignet ist Brem für Mandanten, die sofort transparente Kostenrahmen sehen wollen. Auch für sehr komplexe Fälle, die mehrere Spezialisten parallel brauchen (Erbrecht plus Strafrecht bei Verdacht auf Testamentsfälschung), könnte eine grössere Kanzlei besser sein.