Landolt & Koch

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Was die Kanzlei ist

Landolt & Koch ist eine Genfer Kanzlei, die sich ausschliesslich auf internationale Schiedsgerichtsbarkeit und grenzüberschreitende Streitbeilegung spezialisiert. Die Website beschreibt die Kanzlei so: "Landolt & Koch is a Geneva-based law firm specialising in international arbitration and cross-border dispute resolution. With deep experience in both the Anglo-American and civilian law traditions with particular strength in Swiss law, we deliver clear, targeted, and cost-effective solutions to complex international disputes." Das ist nicht eine Kanzlei, die Schiedsrecht als eines von vielen Feldern betreibt, sondern die es als ausschliesslichen Fokus hat. Die Website eröffnet mit "International Arbitration Lawyers in Geneva, Switzerland" und dann sofort mit einer Kernaussage zur Philosophie: "At Landolt & Koch, advocacy is not about volume but precision. We design lean, targeted strategies that maximise impact while maintaining cost-efficiency." Das ist eine bewusste Positionierungsgegen das klassische Stundenhonorar-Modell, das Volumen belohnt. Die drei Kernpartner sind Phillip Landolt (Mitgründer), Jacob C. Jørgensen (Of Counsel) und Christopher Koch (Mitgründer und Of Counsel). Die Website nennt: "Every stage of the case from written submissions to hearings is guided by a clear plan aligned with our clients' commercial and legal priorities." Dies deutet auf einen bewussten Ansatz hin, der nicht auf Stundenhonorarvermehrung abzielt, sondern auf effiziente, gezielt Lösungen.

Wofür man sie beizieht

Landolt & Koch wird beizogen für Parteien, die einen Konflikt in ein internationales Schiedsverfahren bringen möchten oder müssen, oder für Parteien, die einen Schiedsspruch durchsetzen oder anfechten wollen. Die Kanzlei arbeitet in kommerziellen Schiedsverfahren, in Investitionsschutz-Schiedsverfahren und in Sport-Schiedsverfahren. Sie fungiert als Parteivertreter, Co-Counsel, Schiedsrichter oder sachverständiger Gutachter. Die Website nennt: "We act as counsel, co-counsel, arbitrators, and experts in international commercial, sports, and investment arbitrations, and as counsel and neutrals in mediation and expert determination." Diese Vielfalt der Rollen ist wichtig, weil eine spezialisierte Kanzlei mit Schiedsrichter-Erfahrung auch weiss, wie Schiedsrichter denken und was sie überzeugt. Die Website nennt auch: "We draft and help our clients negotiate commercial contracts, we act as co-counsel in international commercial litigation, we represent clients in international white-collar criminal investigations, and assist with enforcement proceedings and Swiss banking matters." Das zeigt, dass die Kanzlei nicht nur reines Schiedsrecht macht, sondern auch vorgelagerte Schritte und Post-Award-Enforcement abdeckt. Die Website betont: "International disputes require more than legal knowledge; they demand precision, perspective, and a deep understanding of global systems." Das ist eine klare Positionierung: wir sind nicht nur Juristen, sondern wir verstehen die Welt von Unternehmen und Konflikten. Die Website sagt auch: "Clients trust us for our decades of international arbitration experience, deep understanding of diverse legal systems, and unwavering focus on delivering results, efficiently, strategically, and with integrity."

Was die Seite belegt

Die Website nennt als Qualifikation: "Qualified in major common law and civilian law jurisdictions" und "fluent in English, French, German, Danish, and Italian." Diese Mehrsprachigkeit und Multi-Jurisdiktions-Qualifikation ist entscheidend in internationalen Verfahren. Die Website sagt: "Our experience spans dozens of industries from infrastructure and technology to biotech. Each case has strengthened our reputation for clear strategy and optimised results." Konkrete Fallnamen werden nicht genannt, was typisch ist für Schweizer Kanzleien, die Vertraulichkeit ernst nehmen. Die Website erwähnt aber: "Confidential client references upon request." Das bedeutet, dass Interessierte die Kanzlei kontaktieren und um Referenzen fragen können. Die Partner sind von Lexology Index empfohlen in "International Arbitration, Global, International Arbitration, Switzerland, und Construction Law." Das ist ein Marker: die Partner sind nicht nur in ihrer Heimat bekannt, sondern international. Die Website betont: "Clear, flexible billing tailored to your case, fully in line with Swiss Bar regulations." Das ist eine explizite Aussage zum Gebührenmodell, auch wenn keine Stundensätze genannt werden. Die Betonung auf "flexible" bedeutet, dass die Kanzlei mit verschiedenen Gebührenmodellen arbeitet, nicht nur Zeit-basiert. Die Website nennt auch eine umfangreiche FAQ-Sektion mit Fragen wie "What is Arbitration?", "Institutional or Ad Hoc Arbitration?", "Who Decides The Dispute And How Are They appointed?", "Where Is The Dispute Decided?", "Geneva as Place of Arbitration", "How Is The Dispute Decided And The Decision Enforced?", "Arbitration Costs", "Controlling Costs in International Arbitration". Diese umfangreiche Bildungssection deutet darauf hin, dass die Kanzlei Zeit investiert, um Mandanten die Prozesse zu erklären. Ein Artikel von Phillip Landolt trägt den Titel "Controlling Costs in International Arbitration", was zeigt, dass ein Partner sich mit diesem wichtigen Thema aktiv auseinandersetzt.

Was die Seite nicht publiziert

Die Website nennt keine Stundensätze und keine festen Gebührenstrukturen. Es wird nicht gesagt, wie viele Anwälte und Anwältinnen bei Landolt & Koch arbeiten, nur dass drei Kernpartner namentlich genannt werden. Ein Gründungsjahr wird nicht genannt. Konkrete Verfahrensergebnisse oder Fallgeschichten werden nicht publiziert, aus Rücksicht auf Vertraulichkeit. Es wird nicht angegeben, welche Schiedsgerichte die Kanzlei am häufigsten frequentiert oder ob es bevorzugte Panels gibt. Typische Kosten für ein Schiedsverfahren oder durchschnittliche Dauer werden nicht beschrieben, obwohl die Website sich intensiv mit Kostenmanagement befasst. Es wird auch nicht klar, ob die Kanzlei Contingency-Gebühren, Hybrid-Gebührenmodelle oder Kostenaufteilungsabsprachen akzeptiert, obwohl die Betonung auf Flexibilität suggeriert, dass verschiedene Modelle möglich sind.

Für wen die Kanzlei passt

Landolt & Koch passt für Parteien mit internationalen Schiedsverfahren, die Anwälte brauchen, die sowohl Common Law als auch Civil Law verstehen, mehrere Sprachen sprechen, und vor Schiedsgerichten oder in Ad-hoc-Verfahren auftreten können. Sie passt für Parteien, die Genf als Schiedsort wählen und die Expertise vor Ort brauchen. Sie passt für Klienten, die einen Boutique-Ansatz schätzen, der von Partnern geführt wird, nicht von einer grossen Kanzlei. Sie passt für Parteien, die "lean, targeted strategies" schätzen, die nicht auf maximales Stundenhonorar abzielen. Sie passt für Investitionsschutz-Schiedsverfahren und Sportschiedsverfahren, bei denen die Kanzlei explizit tätig ist. Sie passt auch für Parteien, die später einen Schiedsspruch durchsetzen müssen, weil die Kanzlei Enforcement-Erfahrung hat.

Landolt & Koch passt weniger für Parteien, die eine breite Palette von Rechtsgebieten brauchen (Transaktionen, Compliance, Arbeitsrecht). Sie ist nicht geeignet für Litigationen vor Schweizer Gerichten ausserhalb des Schiedsrechtlichen Kontextes. Sie ist nicht die richtige Wahl für domestic Swiss disputes ohne internationale Dimension.

Spezialisierung und Mindset

Landolt & Koch verkörpert das Mindset einer spezialisierten Boutique: Sie tun ONE Ding und tun es ausgezeichnet. Die Betonung auf "precision", "strategy", und "cost-efficiency" deutet darauf hin, dass die Kanzlei nicht versucht, jeden Auftrag anzunehmen, sondern bewusst Mandate wählt, bei denen sie einen Unterschied machen kann. Die Tatsache, dass alle drei Partner namentlich bekannt sind und dass sie Co-Counsel-Mandate annehmen, deutet darauf hin, dass die Kanzlei sich als Spezialist positioniert, nicht als Generalisten. Die Publikationen und die FAQ-Sektion zeigen eine akademische Herangehensweise, die für Schweizer Top-Boutiques typisch ist.

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