Schweizer Privacy Law

Zum Bewerten auf einen Stern tippen

Schweizer Privacy Law ist ein auf "Datenschutz-, Informatik- und Internetrecht spezialisierte Firma in Zürich." Das Unternehmen hat sich ein klares, prägnantes Spezialgebiet gesetzt: nicht generalistisches Datenschutzrecht, sondern ganz konkret die Absicherung von Datenverarbeitungssystemen. Die Website beschreibt: "Eine besondere Spezialität und Kernkompetenz von uns ist die rechtliche Begleitung und Absicherung bei der Planung, Implementation und beim Betrieb von komplexen operativen und analytischen CRM-Systemen. Dazu gehören u. a. Online Transaction Processing Systeme, Data-Warehouse-Systemlandschaften und die Anwendung von Data-Mining- und OLAP-Analysetools." Das ist spezifisch bis zur Nische: Diese Firma berät nicht jeden Datenschutz-Fall, sondern ganz bewusst eine bestimmte Klasse von Problemen.

Wofür man diese Beratung beizieht

Diese Firma richtet sich spezialisiert an Unternehmen, die komplex strukturierte Datenverarbeitungssysteme einführen oder betreiben und dabei datenschutzrechtliche Fragen klären müssen. Das sind typischerweise mittelständische bis größere Unternehmen mit nennenswertem Datenvolumen: Customer Relationship Management (CRM)-Systeme zur Kundenverwaltung, Data Warehouses zur Datenintegration aus vielen Quellen, Business-Intelligence-Systeme mit Data-Mining-Funktionen oder OLAP-Analysen (Online Analytical Processing).

Ein CRM-System beispielsweise sammelt Daten zu jedem Kunden: Name, Adresse, Kaufhistorie, Kontaktversuche, Präferenzen. Das ist wirtschaftlich wertvoll, aber datenschutzrechtlich kompliziert. Die gleiche Frage stellt sich bei Data Warehouses: Ein Unternehmen vereinigt Daten aus Verkauf, Marketing, Produktion, Logistik in einer zentralen Datenbank. Die Verbindung dieser Datenquellen und die anschließende Analyse wirft Datenschutzfragen auf: Darf man diese Datenquellen verbinden? Welche Zwecke sind datenschutzrechtlich zulässig? Wie lang darf man die Daten speichern?

Die Website beschreibt die konkrete Aufgabe: "Wir helfen Unternehmen ihre betriebsinernen Bearbeitungsprozesse und geschäftsübergreifenden Partnernetzwerke (wie Supply Chains) datenschutzkonform zu gestalten." Das bedeutet: Wenn ein Unternehmen interne Prozesse digitalisieren will und dabei Daten zwischen Abteilungen fließen müssen, oder wenn eine Supply Chain Echtzeitdaten zu Warenbestanden und Lieferketten austauschen muss, wird die Datenschutzfrage akut. Schweizer Privacy Law macht genau das.

Die Spezialisierung ist ein Merkmal dieser Beratung. Eine generalistisch arbeitende Datenschutzkanzlei kann mit einem CRM-Projekt anfangen, ohne alle Besonderheiten dieser Systeme zu kennen. Schweizer Privacy Law kennt genau, wie diese Systeme aufgebaut sind und wo die Datenschutzrisiken entstehen.

Die Belege von der Seite

Die Website gibt als Lokalisation an: "Schweizer Privacy Law ist eine im Datenschutz-, Informatik- und Internetrecht spezialisierte Firma in Zürich." Der Sitz ist "Hagenholzstrasse 81a, CH-8050 Zürich, Schweiz", zentral in Zürich. Kontakt: "Telefon: +41 (0)76 457 70 90", "E-Mail:" (das Mailkontakt wird auf der Website nicht ausformuliert).

Die Kernkompetenz wird sehr konkret formuliert: "Eine besondere Spezialität und Kernkompetenz von uns ist die rechtliche Begleitung und Absicherung bei der Planung, Implementation und beim Betrieb von komplexen operativen und analytischen CRM-Systemen. Dazu gehören u. a. Online Transaction Processing Systeme, Data-Warehouse-Systemlandschaften und die Anwendung von Data-Mining- und OLAP-Analysetools." Dies ist eine wörtliche Aussage der Website, nicht eine Interpretation.

Diese Detailfülle in der Beschreibung ist ungewöhnlich. Die meisten Kanzleien würden "Datenschutzrecht" schreiben. Diese Firma nennt konkrete Systemtypen: OLTP, Data Warehouse, OLAP. Das signalisiert tiefes technisches Verständnis.

Die Kundenperspektive wird klar beschrieben: "Wir helfen Unternehmen ihre betriebsinernen Bearbeitungsprozesse und geschäftsübergreifenden Partnernetzwerke (wie Supply Chains) datenschutzkonform zu gestalten." Nicht "wir beraten Sie", sondern "wir helfen Ihnen, Ihre Prozesse zu gestalten". Das ist aktiver, praktischer Ansatz.

Der Motto auf der Website ist kurz und direkt: "Datenschutz- und Informatikrecht massgeschneidert!" Das wiederum signalisiert, dass es um maßgeschneiderte Lösungen geht, nicht um Standard-Anwendungen von Datenschutzregeln.

Die Website hat einen Menu-Item "Publikationen" mit "Ausgewählte Publikationen", aber die Details sind minimal, was andeuten könnte, dass die Firma eher praktisch als wissenschaftlich ausgerichtet ist.

Was die Website offenlässt

Die Website ist sehr kurz und gibt minimale Informationen. Dass die Firma bewusst eine solche Minimal-Website aufrechterhält, könnte zwei Dinge bedeuten: Entweder ist die Firma sehr klein und hat keine Ressourcen für eine aufwändige Website, oder die Firma ist so spezialisiert, dass sie nicht viel Marketing treibt. Beides ist möglich.

Die Website veröffentlicht keine Stundensätze oder Honorarmodelle. Das ist für Schweizer Beratung normal, aber für ein Unternehmen, das kalkulieren will, ein Nachteil.

Es wird keine genaue Anzahl der Mitarbeiter genannt. Es ist unklar, wie lange das Unternehmen besteht oder ob es wächst. Ein Gründungsjahr wird nicht genannt.

Die Website nennt keine Branchen oder Kundentypen als Beispiele, keine Fallstudien, keine Referenzen. Ein Unternehmen, das evaluiert, ob Schweizer Privacy Law die richtige Beratung ist, kann nicht sehen, mit welchen ähnlichen Problemen die Firma in der Vergangenheit gearbeitet hat.

Sprachen sind nicht angegeben. Angesichts der technischen Spezialisierung würde man Englisch erwarten, aber es ist nicht sicher.

Die Website deutet "Ausgewählte Publikationen" an, aber es gibt keine Details. Das deutet auf Publikationstätigkeit hin, aber ohne Kontext ist unklar, wie aktuell diese sind oder welche Themen sie abdecken.

Für wen sie passt und für wen nicht

Diese Beratung passt für Unternehmen, die größere Datenverarbeitungsprojekte planen oder durchführen: CRM-Implementierungen, Data-Warehouse-Aufbau, Business-Intelligence-Plattformen, OLAP-Systemen. Sie passt besonders, wenn das Unternehmen intern oder mit externen Partnern (Consultants, Software-Herstellern) arbeitet und die Datenschutzfragen geklärt werden müssen.

Sie passt für Supply-Chain-Digitalisierung, wenn Echtzeitdaten zu Waren und Lieferketten zwischen Unternehmen fließen. Sie passt für Unternehmen, die ihre internen Prozesse digitalisieren und wissen müssen, welche Datenschutzregeln gelten.

Sie ist weniger geeignet für Unternehmen mit allgemeinen Datenschutzfragen oder mit datenschutzrechtlichen Einzelproblemen. Sie ist weniger geeignet, wenn man erwartet, dass die Beratung auch andere IT-Rechtsfragen bearbeitet (Verträge, Haftung, IP), die Website sagt "Kernkompetenz" ist eng fokussiert. Eine Boutique für Datenverarbeitungssysteme kann nicht gleichzeitig eine Vollfull-Service-Kanzlei sein.

Wer Pauschalgebühren oder Stundensätze vorab kalkulieren will, wird keine Basis finden. Wer case studies oder Referenzen braucht, wird enttäuscht.

Schweizer Privacy Law im Überblick

Schweizer Privacy Law ist eine sehr spezialisierte Beratung mit echtem Schwerpunkt: nicht generalistisches Datenschutzrecht, sondern ganz konkret die rechtliche Absicherung von Datenverarbeitungssystemen (CRM, Data Warehouse, Analytics). Die Website ist minimal und verrät wenig über die Organisation, aber die Präzision in der Beschreibung des Kerngeschäfts (konkrete Systemtypen, konkrete Aufgaben) signalisiert echte Spezialisierung, nicht Vermarktung.

Das Unternehmen ist für eine Nische gedacht: Unternehmen mit technischen Datenverarbeitungsprojekten, die datenschutzrechtliche Absicherung brauchen. Für diese Nische könnte das die perfekte Beratung sein. Für andere wird sie zu spezialisiert sein.

Die Minimalität der Website ist auch ein Charaktermerkmal: Diese Firma baut ihre Reputation nicht über eine glänzende Website, sondern über Fachkompetenz und Mundpropaganda. Das kann ein gutes Zeichen sein, oder ein Zeichen, dass die Firma kleine Ressourcen hat. Wer mit Schweizer Privacy Law arbeiten will, muss diese Firma bewusst suchen, nicht zufällig auf der Website landen.

Mehr aus Datenschutz- und IT-Recht

Alle ansehen