MS-PATENT GMBH

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Was die Kanzlei ist

MS-PATENT GMBH ist eine Patentanwaltskanzlei mit Sitz in Zug an der Poststrasse 24. Die Kanzlei wird von Marcel Schirbach geleitet, der als Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) ausgebildet ist und sowohl europäischer als auch schweizerischer Patentanwalt sowie Markenanwalt qualifiziert ist. Schirbach nennt auf seiner Website seinen Namen für die Qualität der Arbeit: "Für uns steht die persönliche Betreuung unserer Mandantinnen und Mandanten im Vordergrund. Dafür stehe ich mit meinem Namen."

Die Kanzlei beschreibt ihre Mission mit dem Leitsatz: "Innovationen und Ideen brauchen Schutz." Sie arbeitet in der Region Zug, Luzern, Aargau und Zürich, ist aber national und international tätig. Die Website nennt sie als "Patentanwalt & Markenanwalt" und positioniert sich als "Experten für europäisches und schweizerisches Patentrecht". Sie beschreibt sich auch als "in der Schweiz verwurzelt aber international vernetzt", was bedeutet, dass sie lokale Märkte kennt und gleichzeitig grenzüberschreitend tätig ist.

Wofür man sie beizieht

MS-PATENT hilft bei allen Schritten, die nötig sind, um eine Erfindung zu schützen und Innovationen rechtlich zu sichern. Die Website nennt ihre Beratung in "allen Fragen des Markenschutzes, Patentschutzes und Designschutzes sowie des Urheberrechts".

Der vollständige Lebenszyklus ist abgedeckt: Die Kanzlei "berät Sie kompetent in allen Schritten des Patentrechts: von der Erkennung einer Erfindung über die Ausformulierung einer Patentanmeldung bis zur Durchsetzung Ihres Patents gegenüber Dritten." Am Anfang steht die Frage "Was ist patentierbar?" und "Lohnt sich eine Anmeldung für unser Unternehmen?" Dann kommt die strategische Planung und die Formulierung der Patentanmeldung selbst. Am Ende steht die Verteidigung des Patents gegen Verletzungen durch Konkurrenten, also Streitigkeiten vor Gericht.

Die Kanzlei bietet über Anmeldungsbearbeitung hinaus auch strategische Beratung. Sie "entwickeln für Sie eine Schutzstrategie zum Schutz Ihres geistigen Eigentums (Intellectual Property, IP) und vertreten Ihre IP-Rechte vor Patentämtern und vor Rechtsmittelinstanzen, in der Schweiz, Europa und weltweit". Eine Schutzstrategie ist zentral für Unternehmen, die mehrere Erfindungen haben: Es geht darum, welche patentiert werden, in welchen Ländern, wie die Anmeldung formuliert wird, welche Kosten anfallen, und wie man das Portfolio später gegen Angriffe verteidigt.

Die Kanzlei hat spezialisierte technische Expertise. Sie nennt ihre Fachgebiete konkret: "Elektrotechnik und Telekommunikation, Energietechnik, antriebsseitig und abtriebsseitig, elektrische Maschinen, thermische Maschinen, Energieverteilung, Bahnantriebe, Anlagen des Maschinenbaus, Messtechnik, Regelungstechnik, Medizintechnik, Schutz von Software, Business Models und Business Services."

Das ist nicht eine generische Liste, sondern eine spezialisierte Aufzählung. Sie zeigt, dass die Kanzlei sich auf technische Bereiche konzentriert hat und nicht universell tätig ist. Ein Unternehmen in Medizintechnik, in der Energietechnik oder in Maschinenbau findet hier einen Ansprechpartner, der die technischen Details versteht. Ein Anwalt ohne solche Spezialisierung hätte Schwierigkeiten, Patentanmeldungen in diesen Bereichen zu formulieren, die vor der Patentprüfung bestehen.

Die Belege von der Seite

Die Website nennt den Gründer: "Dipl.-Ing. Marcel Schirbach, Inhaber MS-PATENT GMBH" und weiterhin "Europäischer und Schweizer Patentanwalt & Markenanwalt". Das Diplom als Ingenieur ist relevant: In Patentverfahren muss die Kanzlei technische Komplexität verstehen, und ein Ingenieur-Diplom belegt diese technische Basis aus der Ausbildung.

Die Kanzlei beschreibt ihre Ausrichtung so: "Wir sind Experten für europäisches und schweizerisches Patentrecht. Wir sind in der Schweiz verwurzelt aber international vernetzt." Das ist eine klare Positionierung. Sie konzentrieren sich auf die beiden für eine Schweizer Kanzlei wichtigsten Ebenen (national und europäisch), sind aber auch international tätig. Das ist praktisch für Mandanten, die auch ausserhalb der Schweiz patentiert haben oder dies planen.

Die Kanzlei "vertreten Mandantinnen und Mandanten vor dem Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum (IGE), dem Europäischen Patentamt (EPA) und der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO)." Das bedeutet, sie können vor diesen Ämtern tätig werden: national (IGE/Schweiz), europaweit (EPA) und weltweit (WIPO). Das deckt die wichtigsten Jurisdiktionen ab.

Sie nennt auch: "Wir führen Verfahren vor den Einspruchs- und Beschwerdekammern des Europäischen Patentamtes und sind beratend vor dem Bundespatentgericht tätig." Die Beschwerdeverfahren vor dem europäischen Patentamt sind technisch anspruchsvoll: Die Patentprüfer haben eine Anmeldung abgelehnt, und die Kanzlei muss argumentativ gegen diese Ablehnung vorgehen. Das erfordert spezialisierte Erfahrung mit Patentprüfungsverfahren.

Die Website nennt ihre besonderen Spezialisierungen ausdrücklich: "Wir verfügen über besondere Fachkenntnisse in Patenterteilungsverfahren, in Patentverletzungs- bzw. Patentnichtigkeitsverfahren sowie in Einspruchs-/Beschwerdeverfahren vor dem Europäischen Patentamt und dem Schweizerischen Patentamt, mit den technischen Schwerpunkten in Elektrotechnik und Telekommunikation, Energietechnik, antriebsseitig und abtriebsseitig, elektrische Maschinen, thermische Maschinen, Energieverteilung, Bahnantriebe, Anlagen des Maschinenbaus, Messtechnik, Regelungstechnik, Medizintechnik, Schutz von Software, Business Models und Business Services."

Das sind drei technisch anspruchsvolle Verfahrenstypen: Erteilung (Anmeldung mit Prüfung), Verletzungs- und Nichtigkeitsklagen (Streitigkeiten zwischen Patentinhabern und Konkurrenten) und Beschwerden (Einspruch gegen Ablehnung durch die Patentprüfer). Die Kanzlei sagt, dass sie darin Spezialist ist.

Adresse: Poststrasse 24, CH-6300 Zug. Kontakt: Mob +41 79 633 55 22. Die Mobilnummer des Inhabers zeigt, dass die Kanzlei direkt und persönlich erreichbar ist.

Was die Seite offenlässt

Die Website nennt keine Gebührenmodelle oder Stundensätze. Nicht bekannt ist, wie Mandate berechnet werden, ob nach Zeit, nach Projekt oder nach Erfolg. Das ist typisch für spezialisierte Anwaltskanzleien in der Schweiz, bedeutet aber, dass Mandanten vor der Beauftragung klären müssen, welche Kosten anfallen.

Die Teamgrösse wird nicht genannt. Die Website erwähnt nur Marcel Schirbach. Ob die Kanzlei neben ihm weitere Patentanwälte beschäftigt oder ob es sich um eine Ein-Mann-Kanzlei mit administrativer Unterstützung handelt, bleibt offen. Das ist relevant: Komplexe internationale Verfahren erfordern Zeit und Kapazität, und eine sehr kleine Kanzlei könnte bei mehreren anspruchsvollen Projekten zeitlich engpassig sein.

Es wird nicht gesagt, wie lange eine Patentanmeldung dauert oder welche Kosten für einzelne Verfahren anfallen. Das ist für Mandanten wichtig, um Budget zu planen. Eine kostenlose Erstberatung wird nicht erwähnt oder angeboten. Auch nicht bekannt ist, ob die Kanzlei eine Rechtsschutzversicherung direkt abrechnen kann oder ob der Mandant privat bezahlen und dann zur Versicherung abrechnen muss.

Für wen sie passt und für wen nicht

MS-PATENT eignet sich besonders für Unternehmen und Erfinder in der Zentralschweiz (Zug, Luzern, Aargau) und Zürich, die Patente und Marken in technisch anspruchsvollen Bereichen anmelden möchten. Die genannten Spezialisierungen sind konkret: Elektrotechnik, Maschinenbau, Energietechnik, Medizintechnik, Software, alles Felder mit hohem technischem Anspruch.

Die Kanzlei passt auch für Mandanten, die internationale Patentstrategien brauchen und Verfahren vor dem europäischen Patentamt führen müssen. Der Ingenieur-Hintergrund des Gründers ist ein Plus für technisch komplexe Anmeldungen, wo die Verständigung mit Patentprüfern zentral ist.

Sie passt weniger für Unternehmen, die im Voraus detaillierte Kostenvoranschläge und Gebührenmodelle wünschen. Sie passt auch nicht für sehr kleine Einzelerfinder, die nur eine einfache Markenregistrierung brauchen und keinen Schwerpunkt auf strategische Beratung legen. Nicht ideal auch für Mandanten, die einen grösseren Apparat mit mehreren Patentanwälten erwarten oder die vorab wissen wollen, wie viel eine Beschwerde vor dem europäischen Patentamt kostet.

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