Schaad Balass Menzl & Partner AG

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Was die Kanzlei ist

Schaad Balass Menzl & Partner AG (SBMP) ist eine auf Immaterialgüterrecht spezialisierte Patentanwaltskanzlei mit zwei Schweizer Standorten: Zürich im Seefeld und Winterthur im Technopark. Das Unternehmen beschreibt sich mit dem Leitmotiv "Supporting Brilliance. Managing Protection" und betont eine ungewöhnliche Besonderheit: Die Kanzlei wurde von Ingenieuren gegründet, nicht von Juristen, die sich später in Patentrecht fortgebildet haben.

Die Website nennt: "Mit unserer umfassenden juristischen Erfahrung begleiten wir Sie in allen Rechtsfragen rund um das Thema Geistiges Eigentum, Patent-, Marken- und Designschutz." Die Kanzlei hat über 50 Jahre Betriebserfahrung und nennt als Kern ihrer Identität: "Dieses doppelte Know-how, über 50 Jahre Expertise, vertrauensvolle Verbindungen zu unseren Mandanten und ein engagiertes Team, das ist der SBMP Spirit, der Ihnen Sicherheit gibt, dass Ihre Interessen bestmöglich vertreten werden."

Wofür man sie beizieht

SBMP berät Unternehmen und Erfinder in den klassischen Feldern des Patentschutzes: Patente, Marken, Designs und das allgemeine Recht der Industrieeigentum. Die Kanzlei nennt ihre drei Kernservices: Patentschutz, Markenschutz und Designschutz.

Das entscheidende Merkmal ist der technische Hintergrund: "Als Ingenieure und Naturwissenschaftler ist es für uns selbstverständlich, die technischen und wissenschaftlichen Hintergründe Ihrer Innovation bis ins Detail zu verstehen." Das ist nicht die Routine eines Juristen, der sich Technologie angelesen hat, sondern das tiefe Verständnis von Ingenieuren. Das ist zentral bei komplexen Patentanmeldungen, etwa in Chemie, Biotechnologie oder Medizintechnik, wo das Patent genau die technische Erfindung mit all ihren Varianten schützen muss.

Die Kanzlei arbeitet in speziellen Technologiebereichen: "Chemie und Pharmazie, inklusive Medizinalchemie, Polymerchemie und Materialwissenschaften, Mechanik, Maschinenbau und Physik, Elektrotechnik, Sensortechnik, Nanotechnologie, Quantentechnologie, computergestützte Technologien (inklusive KI), Medizintechnik, Biotechnologie, inklusive Gentechnologie."

Das ist eine lange spezialisierte Liste. Sie zeigt, dass SBMP sich nicht universell und flach aufstellt, sondern sich auf Felder konzentriert hat, wo technische Tiefe zentral ist. Ein Pharmaunternehmen, ein Biotech-Startup oder ein Chemiekonzern findet hier Anwälte, die die Materie verstehen.

Die Belege von der Seite

Die Website nennt die Gründer und Gesellschafter: "Schaad, Balass, Menzl & Partner AG Patent- und Markenanwälte VSP". Das "VSP" (Verband Schweizer Patentanwälte) deutet auf Verbandsmitgliedschaft hin. Die Namen stammen von den Gründern, die Kanzlei ist also eine klassische Partnerschaft nach dem Partnering-Modell.

Die Website betont: "Als Ingenieure und Naturwissenschaftler ist es für uns selbstverständlich, die technischen und wissenschaftlichen Hintergründe Ihrer Innovation bis ins Detail zu verstehen." Diese Aussage ist keine generische Floskel. Sie signalisiert, dass die Gründer und Partner aus technischen Disziplinen stammen und Patentanwälte mit ähnlichem Hintergrund rekrutiert haben.

Die Spezialisierungen werden explizit genannt: Patentschutz, Markenschutz, Designschutz. Dann folgt eine detaillierte Aufzählung technischer Fachgebiete mit den Namen der Bereiche auf Deutsch und teilweise auf Englisch, was auf ein bilinguales Umfeld deutet.

Die kostenlose Erstberatung ist ein Angebot: "Unsere kostenlose Erstberatung dauert in der Regel etwa eine Stunde und bietet Ihnen einen umfassenden Überblick zu den folgenden Punkten: Was bringt Ihnen ein Schutzrecht für Ihre Erfindung? Brauchen Sie überhaupt ein Schutzrecht und wenn ja, welches eignet sich für Ihre Erfindung? Welche Punkte müssen Sie vor der Anmeldung des Schutzrechts unbedingt beachten? Wie lange dauert in etwa das Erteilungsverfahren und was sind die damit verbundenen Kosten?"

Das ist sehr transparent. SBMP nennt nicht nur, dass eine Sprechstunde kostenlos ist, sondern auch ihre Dauer (etwa eine Stunde) und welche vier konkreten Punkte durchgesprochen werden. Das ermöglicht es Mandanten, vorab zu entscheiden, ob diese Stunde das bringt, das sie brauchen.

Standorte: Zürich "im Zürcher Seefeld überzeugt durch seine zentrale Lage direkt am Seeufer, eine optimale Anbindung an den ÖV und eine optimale Erreichbarkeit mit dem Auto. Bellerivestrasse 20, 8008 Zürich. Tram 11 und 15 ab Bahnhof Stadelhofen oder Bahnhof Tiefenbrunnen. Haltestelle Feldeggstrasse."

Winterthur: "Unser Büro im Technopark Winterthur ist bequem zu Fuss vom Bahnhof Winterthur zu erreichen und bietet eine hervorragende Lage im Zentrum eines dynamischen Innovations- und Start-up-Ökosystems. Technoparkstrasse 2, 8406 Winterthur. ÖV vom Bahnhof Winterthur Bus Linie 1 Richtung Töss Bushaltestelle Loki."

Die Wahl des Technopark-Standorts in Winterthur deutet auf bewusstes Engagement mit der lokalen Startup- und Innovationsgemeinschaft hin.

Kontakt: Telefon +41 44 387 53 53, E-Mail mail@sbmp.ch.

Was die Seite offenlässt

Die Website nennt keine Stundensätze, Gebührenmodelle oder Pauschalgebühren. Nicht bekannt ist, wie die Gebührenberechnung erfolgt oder welche Kosten für verschiedene Verfahren anfallen. Die Website sagt, dass eine Erstberatung kostenlos ist, aber nicht, was eine Patentanmeldung kostet oder wie komplexere Projekte bezahlt werden.

Die genaue Teamgrösse wird nicht genannt. Die Website erwähnt "Wählen Sie ein Teammitglied aus, um mehr über dessen Fachgebiete und Erfahrung zu erfahren", aber auf der Website sind die einzelnen Anwälte nicht mit Namen, Titeln und Fachgebieten aufgelistet. Es ist also unklar, wie viele Patentanwälte die Kanzlei beschäftigt.

Das Gründungsjahr wird nicht genannt. Die Website spricht von "über 50 Jahre Expertise", nennt aber das Gründungsjahr nicht.

Nicht gesagt wird, ob die Kanzlei auch in Verletzungsverfahren und Streitigkeiten tätig ist oder sich hauptsächlich auf Anmeldungen konzentriert. Auch nicht erwähnt werden weitere Services wie Lizenzverhandlungen oder IP-Strategie-Beratung.

Für wen sie passt und für wen nicht

SBMP eignet sich ideal für technologiegetriebene Unternehmen, Biotech-Startups, Chemie- und Pharmafirmen, sowie für Entwickler von KI-Systemen. Die genannten Fachgebiete, Chemie, Pharmazie, Medizintechnik, Biotechnologie, sind alle Felder mit hohem technischem Anspruch. Ein Unternehmen in diesen Branchen findet hier Anwälte, die die technische Materie verstehen.

Die Standorte sind strategisch gewählt: Das Zürich-Büro liegt zentral und ist vom Hauptbahnhof gut erreichbar. Das Winterthur-Büro sitzt im Technopark, dem Zentrum der lokalen Innovations- und Startup-Szene. Das deutet darauf hin, dass SBMP bewusst im Umkreis von Technologie und Innovation positioniert ist.

Die kostenlose einstündige Erstberatung mit transparenter Agenda senkt die Einstiegshürde für neue Mandanten. Wer wissen möchte, ob und welches Schutzrecht sinnvoll ist, bekommt ohne finanzielle Verpflichtung einen Überblick mit konkreten Antworten.

Sie passt weniger für Mandanten, die vor der Beauftragung genaue Kostenvoranschläge und Gebührenmodelle brauchen. Die Website bietet keine Gebührenordnung an. Auch nicht ideal für allgemeine Wirtschaftskanzlei-Services wie Vertragsrecht oder Gesellschaftsrecht, SBMP ist spezialisiert auf Patente, nicht Generalist.

Kleine Betriebe, die nur eine einfache Markenregistrierung brauchen und keine komplexe technische Beratung, könnten die starke Spezialisierung auf technisch anspruchsvolle Felder als zu narrow empfinden.

Fazit

SBMP wirkt wie eine technisch anspruchsvolle Patentanwaltskanzlei, gegründet von Ingenieuren und geprägt durch technisches Verständnis statt juridischer Routine. Das Profil "Ingenieure und Naturwissenschaftler", die kostenlose Erstberatung mit klarer Agenda, und die strategische Verortung in Zürich und im Winterthur-Technopark unterstreichen ein Bild einer Kanzlei, die sich aktiv in Innovationsökosystemen bewegt. Für komplexe technische Mandate in Chemie, Pharmazie, Biotechnologie oder KI ist SBMP eine starke erste Wahl.

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