advocomplex

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Was die Kanzlei ist

Advocomplex GmbH ist eine gut etablierte Anwaltskanzlei in Bern mit sieben Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten unterschiedlicher Spezialisierungen. Sie begleitet Mandanten vor Gericht und in Beratung zu einem breiten Spektrum von Rechtsgebieten: Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Migrationsrecht, Kulturverwaltungsrecht, Urheberrecht, Strafrecht und Familienrecht. Dies ist kein Generalisten-Team, sondern jede Person hat ihre eigenen Schwerpunkte erworben und entwickelt. Die Kanzlei berät ihre Klientschaft in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und Spanisch und betont damit ihre internationale Ausrichtung von Grund auf.

Wofür man sie beizieht

Für Migrationsrecht ist Thomas Tribolet die zentrale Ansprechperson. Er ist seit 1997 Inhaber des Anwaltspatents und arbeitet seit 2000 aktiv in der Advokatur. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Migrationsrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht, mit besonderem Fokus auf rechtliche Aspekte im Kulturbereich. Tribolet ist seit 2017 auch als Mediator ausgebildet. Er berät in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Die Website nennt, dass Tribolet "Rechtsberater oder Vorstandsmitglied verschiedener NGOs, insbesondere von Verbänden aus der Filmproduktion" ist, was auf seine Vernetzung in Fachkreisen hindeutet.

Neben Tribolet ist David Keller für Migrationsrecht im Team besonders kompetent. Keller arbeitete von 2016 bis 2022 im Schweizer Staatssekretariat für Migration (SEM) und hat damit direkte, umfassende praktische Erfahrung in Migrations- und Asylpolitik aus dem Behördenalltag erworben. Diese Erfahrung ist für jemanden, der Migrations- oder Asylrecht vor Behörden oder Gerichten durchsetzen muss, wertvoll: Keller kennt die interne Denkweise, die typischen Entscheidungswege und die Argumentation der zuständigen Behörden. Er studierte Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen an den Universitäten Genf und St. Gallen sowie am Institut Sciences Po in Paris. Sein Rechtsstudium absolvierte er berufsbegleitend an der Universität Bern mit dem Master of Law 2020. Er wurde im Februar 2023 zum Rechtsanwalt patentiert und arbeitet seit Mai 2023 bei advocomplex. Seine bevorzugten Arbeitsgebiete sind Migrationsrecht, Strafrecht und Arbeitsrecht. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit arbeitet Keller als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bern in der Human Rights Law Clinic.

Alexandra Büchler ist ebenfalls spezialisiert auf Migrationsrecht und bringt eine akademische und NGO-Erfahrung mit. Sie studierte Internationale Beziehungen und Rechtswissenschaften an den Universitäten Genf und Bern und erwarb 2016 den Master of Law. Während ihres Studiums war sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei der NGO Trial International tätig, einer internationalen Menschenrechtsorganisation, und als Beraterin bei der Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers. Sie arbeitete als Hilfsassistentin am Institut für öffentliches Recht der Universität Bern und hatte Praktika unter anderem bei der Schweizer Botschaft in Ecuador. Danach war sie bei der Schweizerischen Beobachtungsstelle für Asyl- und Ausländerrecht tätig, der unabhängigen Fachstelle zur Beobachtung und Forschung zu Asyl- und Ausländerrecht, sowie langjährig am Institut für öffentliches Recht der Universität Bern (2016 bis 2023) in den Abteilungen für Migrationsrecht sowie für Staats- und Völkerrecht. Sie war zudem Vorstandsmitglied bei humanrights.ch und arbeitete beim Schweizerischen Kompetenzzentrum für Menschenrechte (2018 bis 2022). Im Juli 2025 wurde sie zur Rechtsanwältin patentiert und arbeitet seit September 2025 bei advocomplex. Sie bringt also nicht nur Theoriewissen, sondern auch praktische Erfahrung in Migrations- und Menschenrechtsschutz mit.

Laura Kerstjens berät ebenfalls in Migrationsrecht neben ihren anderen Schwerpunkten Arbeitsrecht, Familienrecht und Medien- sowie Urheberrecht. Sie absolvierte ihre Praktika bei advocomplex selbst und beim Regionalgericht Oberland und arbeitet seit 2022 dort. Sie ist ausgebildete Mediatorin und bietet Mediationen in familienrechtlichen Angelegenheiten an. Sie berät in Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch und führt Verbandssekretariate aus dem Filmbereich.

Belege von der Website

Die Website nennt explizit folgende Rechtsgebiete: "Arbeitsrecht, Sozialversicherungsrecht, Migrationsrecht, Kulturverwaltungsrecht, Urheberrecht, Strafrecht und Familienrecht". Thomas Tribolet wird beschrieben als "Rechtsanwalt, Mediator" mit den bevorzugten Arbeitsgebieten "Behandlung rechtlicher Aspekte im Kulturbereich, im Migrationsrecht, Familienrecht, Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht". Der Text betont, dass Tribolet "Rechtsberater oder Vorstandsmitglied verschiedener NGOs, insbesondere von Verbänden aus der Filmproduktion" ist.

Willi Egloff, der mit der Kanzlei seit 1983 verbunden ist, arbeitete "nach Tätigkeiten an der Universität Regensburg, am Bezirksgericht Zürich und im Rechtsdienst der SRG SSR". Er ist tätig "in beratender Tätigkeit in den Bereichen Medien- und Urheberrecht sowie als Fachberater für Daten- und Informationspolitik in der Biodiversitätsforschung". Er berät in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Norwegisch.

Sandra Künzi ist seit 2001 als Fürsprecherin patentiert und arbeitete "bis 2007 im Rechtsdienst der Verwertungsgesellschaft SUISSIMAGE". Ihre bevorzugten Rechtsgebiete sind "Kunst- und Urheberrecht, Werkvertragsrecht, Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht". Sie ist seit dem 1. Januar 2016 "Mitglied der Eidgenössischen Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten" und seit dem 1. März 2019 "Präsidentin des Verbandes t. Theaterschaffen Schweiz".

Dana Rüger wurde 2018 zur Anwältin patentiert, nachdem sie "Rechtspraktika bei der Jugendanwaltschaft, bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde und im Anwaltsbüro advocomplex" absolvierte. Sie arbeitete danach "bei einer Rechtsschutzversicherung und ist seit 2019 als Anwältin tätig". Ihre bevorzugten Rechtsgebiete sind "Strafrecht, Sozialversicherungsrecht und Arbeitsrecht".

Was die Website nicht offenbart

Die Website veröffentlicht keine Stundensätze, keine Pauschalhonorar-Modelle und keine anderen Kostenkonditionen. Es gibt keinen sichtbaren Hinweis auf die Kosten einer Erstberatung oder deren Dauer, keine Angabe zu Zahlungsmodalitäten, Kostenvoranschlägen oder Honorarmodellen. Wie ein Mandat konkret beginnt oder welche ersten Schritte nach der Kontaktaufnahme folgen, wird nicht erläutert. Der Prozess bleibt zwischen erstem Kontakt und Mandatsbegleitung unklar.

Die Website nennt zwar sieben Anwältinnen und Anwälte mit ihren jeweiligen Schwerpunkten und Ausbildungen detailliert, aber nicht, wie sich Schwerpunkte in komplexen Fällen konkret überschneiden, welche Person Ihre Anfrage zuerst bearbeitet oder wie die Auswahl der fallverantwortlichen Anwältin oder des Anwalts erfolgt. Auch die genaue Auslastung oder die durchschnittliche Bearbeitungsdauer für verschiedene Mandate bleibt unklar. Es ist nicht ersichtlich, welche Anwältin oder welcher Anwalt für Ihr spezifisches Anliegen zuständig wäre.

Für wen diese Kanzlei passt

Diese Kanzlei ist ideal für Mandanten, die ein komplexes Anliegen im Bereich Migrationsrecht haben und die Expertise schätzen, die in einem Team mit Behörden- und akademischer Erfahrung aufgebaut wurde. Sie ist besonders attraktiv, wenn Sie mehrsprachig beraten werden möchten oder wenn Ihre Angelegenheit mehrere Rechtsbereiche berührt (etwa Migrationsrecht mit Arbeitsrecht, Familienrecht oder Strafrecht), da die Kanzlei hier interne Spezialistinnen und Spezialisten hat. Das Team hat zudem erkannte Expertise in Schnittmengen zwischen Migrations-, Arbeits- und Familienrecht sowie im Kulturverwaltungsrecht und Urheberrecht.

Diese Kanzlei passt weniger, wenn Sie auf der Suche nach transparenten Kostenangaben sind, bevor Sie ein Mandat abschliessen, oder wenn Sie eine Einzelanwältin oder einen Einzelanwalt mit persönlichem Schwerpunkt auf Migrationsrecht und maximaler Verfügbarkeit bevorzugen. Auch wer schnelle, minimale Beratung mit maximalem Fokus auf Kosteneffizienz sucht, sollte zuvor die Konditionen klären.

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