PBM Avocats

Zum Bewerten auf einen Stern tippen

Die Kanzlei

PBM Avocats ist eine Genfer und Lausanner Großkanzlei mit über 30 Anwälten. Das Hauptbüro sitzt in Genf, Boulevard Georges-Favon 26, ein zweites Büro in Lausanne. Die Website nennt die Kanzlei "attorneys-at-law" (Englisch-Variante) und "Avocats inscrits au Barreau de Genève" (Genfer Anwaltskammer). Das ist eine spezialisierte Praxis, die sich als "major full-service firm" positioniert und ihre Mission mit "pragmatic results-driven solutions" und "entrepreneurial lawyers, aligned with you for excellence" zusammenfasst.

Das ist nicht die Position einer Nischenspezialisten, sondern einer Großkanzlei, die sagt: Wir machen die komplizierte Arbeit, wir liefern Ergebnisse. Das Ethos ist Performance-orientiert, nicht Beziehungs-orientiert. Die Tatsache, dass sie beide Sprachräume bedient (Genf/Romandie und Lausanne/Waadt) signalisiert, dass sie sich nicht nur lokal verankert sieht, sondern mehrere Regionen der Westschweiz abdeckt. Eine Kanzlei dieser Größe hat genug Ressourcen, um große Transaktionen zu fahren oder komplexe Rechtsstreits zu führen, ohne dass einzelne Anwälte Engpässe bilden.

Wofür man sie beizieht

PBM arbeitet in einer breiten Liste von Rechtsgebieten: Kunstrecht, Gesellschaftsrecht und M&A, Arbeitsrecht, Erbrecht und Immobilienrecht, Familienrecht, Finanzrecht und FinTech, Insolvenz und Restrukturierung, Prozessführung, Pensions- und Sozialversicherungsrecht, Immobilienrecht, Verkehrsstrafrecht, Sportrecht, Steuerrecht, Haftungsrecht, Wirtschaftskriminalität (white collar crime). Das ist ein vollständiges Portfolio für komplexe Unternehmen und vermögende Privatpersonen. Wenn Sie ein großes Unternehmen sind und mehrere dieser Gebiete gleichzeitig brauchen, ist PBM gebaut für Sie. Die Koordination zwischen verschiedenen Praxis-Abteilungen ist dann ein Vorteil.

Besondere Schwerpunkte lassen sich aus der Website ablesen: Die Kanzlei hebt Kunstrecht besonders hervor, was in Genf mit seinen Auktionshäusern und Kunstsammlern relevant ist. Tatsächlich war eine der Publikationen ein Fallbeispiel von "Design protection: a case illustrating the risks of premature disclosure", in dem ein Luxusgüterhersteller X International SA und ein konkurrierendes Unternehmen Y Bijoux SA um Designschutz stritten. Das zeigt, dass die Kanzlei nicht nur theoretisch in diesem Feld arbeitet, sondern laufend mit realen Fällen befasst ist.

M&A und Finanzrecht sind nicht überraschend für eine große Westschweizer Kanzlei. FinTech ist ein Schwerpunkt, den die Website benannt hat, und die Website zeigt auch, dass die Kanzlei sich mit künstlicher Intelligenz und deren steuerlichen Implikationen befasst ("Taxation and artificial intelligence in Switzerland: toward a new fiscal model for intelligent robots?"). Das zeigt, dass die Kanzlei sich nicht nur mit klassischem Recht befasst, sondern mit neuem Recht für neue Phänomene.

Insolvenz und Restrukturierung sind auch spezialisierte Gebiete, die zeigen, dass die Kanzlei mit Krisensituationen vertraut ist. Wirtschaftskriminalität (white collar crime) ist auch ein Schwerpunkt, was bedeutet, dass Sie die Kanzlei beizieht, wenn Sie in Ermittlungen oder Anklagen verwickelt sind.

Die Website erwähnt auch eine Partnerschaft mit "Ark Fiduciary Ltd., a fiduciary company active in the fields of accounting, taxation, payroll management, company domiciliation, and business advisory services". Das zeigt, dass die Kanzlei ihre Arbeit mit anderen Dienstleistungen kombiniert, um Klienten full-service zu bedienen: nicht nur Rechtliches, sondern auch Buchhaltung und Vermögensmanagement.

Die Belege von der Website

Die Website nennt die Kanzlei "avocats inscrits au Barreau de Genève" (in der Genfer Anwaltskammer eingetragen). Die 2 Standorte sind "Boulevard Georges-Favon 26 1204 Geneva" und "Rue Mauborget 12 1003 Lausanne". Die Telefonnummern sind +41 22 577 66 00 (Genf) und +41 21 577 66 00 (Lausanne).

Die Website listet Rechtsgebiete auf: "art law, corporate, business law and M&A, employment law, estate law & construction, family law, finance and FinTech, insolvency and restructuring, litigation, pension and social security, real estate, road traffic law, sports law, tax, tort law, white collar crime". Das ist eine ausführliche Liste, die zeigt, dass die Kanzlei nicht nur 2 oder 3 Gebiete bedient, sondern eine komplette Palette.

Die Website nennt 31 Anwälte namentlich: Mila Annese, Hassan Barbir, Claire Bessonnet-Landry, Bart Burba, Renato Cajas, Yasmine Cherdouda, Ayline Cokragan, Henri Corboz, Lassana Dioum, Jessica Feliciano, Simon Fornerod, Elin Cecilia, Christian Grosjean, Maxime Guffon, Samuel Halff, Victor Häusermann, Kaltrina Ibishi, Ludovic Jordan, Christian Jouby, Celeste Leal, Yves Mabillard, Sophie Mettral, Sara Perez, Armando Pedro Ribeiro, Ilona Roussel, Sarah Rousset, Pauline Schott, Rodrigue Sperisen, Alice Troccon--Herbuté, Anthony Touboul. Das ist eine vollständige Liste mit Namen und zeigt die Größe und Diversität der Kanzlei.

Die Website erwähnt eine Partnerschaft: "The Firm has been working closely for several months with Ark Fiduciary Ltd., a fiduciary company active in the fields of accounting, taxation, payroll management, company domiciliation, and business advisory services."

Die Website publiziert laufend Inhalte zu ihren Gebieten, etwa "Taxation and artificial intelligence in Switzerland", "Design protection", "Preventive detention and criminal procedure" und "International administrative assistance in tax matters". Das zeigt, dass die Kanzlei laufend mit komplexen, aktuellen Fällen arbeitet und über sie schreibt.

Was die Website nicht veröffentlicht

Die Website nennt keine Stundensätze oder Gebührenmodelle. Es gibt keine Preis- oder Gebührenspanne auf der Website. Das ist üblich für große Kanzleien, die Gebühren nach Fall verhandeln.

Es werden keine SAV-Fachanwaltstitel genannt, obwohl einzelne Anwälte solche haben könnten. Die Namen sind aufgelistet, aber nicht ihre spezifischen Qualifikationen, Spezialisierungen oder ob sie Partner oder Mitarbeiter sind.

Die Website gibt nicht an, wie lange die einzelnen Anwälte bei PBM sind, wer genau Partner ist und wer Mitarbeiter. Es gibt auch keine Biographien oder Hintergrundinformationen zu den 31 genannten Namen. Das ist intern, und Klienten müssen das in der Beratung erfragen.

Die Website gibt auch nicht an, wie lange die Kanzlei bereits existiert oder wann sie gegründet wurde. Das ist ein typisches Merkmal moderner Kanzlei-Websites, die sich auf aktuelle Fälle konzentrieren, nicht auf Geschichte.

Für wen sie passt und für wen nicht

PBM passt für größere Unternehmen und vermögende Privatpersonen, die eine Full-Service-Kanzlei brauchen, die mehrere Gebiete gleichzeitig bedienen kann. Wenn Sie ein M&A-Prozess fahren und gleichzeitig Steuerfragen, Arbeitsrechtsfragen und möglicherweise Versicherungsfragen haben, ist PBM gebaut für Sie. Die Kanzlei hat die Größe, um mehrere Partner auf Ihr Projekt zu setzen und sie zu koordinieren.

Sie passt auch, wenn Sie in FinTech, Kunstrecht oder anderen spezialisierten Gebieten arbeiten und eine Kanzlei brauchen, die mit diesen Themen vertraut ist. Die Tatsache, dass PBM FinTech und white collar crime als Schwerpunkte nennt und dazu publiziert, zeigt, dass sie diese Themen proaktiv verfolgt.

Sie passt weniger, wenn Sie eine sehr kleine oder einfache Frage haben und nicht möchten, dass Sie von einer Großkanzlei behandelt werden. Wenn Sie eine simple Vollmacht oder einen einfachen Vertrag brauchen, ist eine kleinere Genfer Kanzlei wahrscheinlich besser und kostengünstiger.

Für Genf und die Westschweiz ist PBM eine der großen etablierten Adressen und ist eine sichere Wahl für komplexe Mandatsarbeit auf hohem Niveau.

Mehr aus Gesellschaftsrecht

Alle ansehen