grosz | poledna rc

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grosz | poledna rc ist eine spezialisierte Anwaltskanzlei in Zürich, die sich vollständig auf öffentliches Recht konzentriert hat. Das Büro sitzt an der Niederdorfstrasse 18 im Herzen der Zürcher Altstadt. Die Kanzlei arbeitet mit einem breiten Spektrum von Klienten zusammen: mit Privatpersonen, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und mit Behörden selbst, vom Bund über Kantone bis zu Gemeinden.

Wann man sie beizieht

Die Kanzlei ist die zentrale Anlaufstelle in vier Szenarien: Erstens, wenn ein Behördenentscheid ansteht oder angefochten werden muss. Zweitens, wenn ein Bewilligungs- oder Aufsichtsverfahren läuft. Drittens, wenn eine rechtliche Auseinandersetzung mit einer Behörde bevorsteht. Viertens, wenn Unterstützung bei der Einordnung rechtlicher Fragestellungen im öffentlichen Recht erforderlich ist, bevor ein Konflikt eskaliert. Sie beraten präventiv, prozessieren auch, wenn nötig.

Die Kanzlei unterstützt auch Behörden selbst bei Administrativuntersuchungen. Das sind interne Untersuchungen, wenn innerhalb einer Organisation etwas schiefgegangen ist und eine Aufarbeitung stattfinden muss. Die Kanzlei leitet diese Untersuchungen und berät Behörden auch in der Interpretation ihrer Befugnisse.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Unterstützung von Rechtsetzungsprojekten. Das bedeutet: Wenn eine Behörde oder eine andere Institution an der Entwicklung neuer Gesetze oder Verordnungen arbeitet, können sie die Kanzlei zur Beratung hinzuziehen. Das ist ein spezialisiertes Gebiet, nicht für jede Kanzlei.

Schwerpunkte und Tätigkeitsgebiete

Die Website nennt die Kernleistungen klar: "Wir beraten und prozessieren, erstellen Gutachten, unterstützen Rechtsetzungsprojekte und leiten Administrativuntersuchungen." Das ist eine präzise Zusammenfassung des Leistungsspektrums.

"Beraten und prozessieren" bedeutet: Beratung in Verfahren vor Behörden und Gericht. Ein Klient mit einem umstrittenen Behördenentscheid kommt zur Beratung; wenn es zu einem Prozess kommt, vertreten sie diesen Klienten auch. Das ist die Kernleistung für die meisten Mandate.

"Gutachten erstellen" ist ein eigenständiges Geschäftsmodell: Die Kanzlei verfasst experthafte schriftliche Stellungnahmen zu Rechtsfragen, die von Behörden, Organisationen oder Gerichten eingefordert werden. Das ist hochspezialisiert und setzt voraus, dass die Kanzlei hohes Ansehen und fundiertes Wissen in ihrem Gebiet hat.

Das Gesundheitsrecht ist ein besonders erkennbarer Schwerpunkt. Die Website nennt auf ihrer Startseite News von Dr. Katja Gfeller mit drei aktuellen Veröffentlichungen: eine zur Spitalplanung in der Schweizerischen Zeitschrift für Recht (ZSR) 2026, eine zu ärztlichen Tarifen in der Zürcher Blätter (ZBl) 3/2026 und eine Entscheidbesprechung zu einem Bundesverwaltungsgericht-Urteil im Gesundheitsrecht in der Aktuelle Juristische Praxis (AJP) 4/2026. Das deutet nicht darauf hin, dass hier jemand gelegentlich im Gesundheitsrecht arbeitet. Es zeigt, dass jemand in diesem Feld aktiv publiziert, Urteile analysiert und in Fachmedien präsent ist. Das ist ein echter, tiefgehender Schwerpunkt.

Öffentliches Recht ist ein breites Gebiet: Baurecht, Umweltrecht, Schulrecht, Sozialrecht, Datenschutzrecht, Migrationsrecht, Zollrecht. Die Website nennt Gesundheitsrecht explizit als einen Schwerpunkt. Andere mögliche Spezialisierungen werden nicht genannt, was aber nicht bedeutet, dass die Kanzlei dort nicht tätig ist.

Arbeitsweise und Herangehensweise

Die Website beschreibt ihre Arbeitsweise mit zwei kurzen Sätzen: "Wir hören zu und denken mit. Gemeinsam definieren wir Ihre Ziele und entwickeln eine massgeschneiderte Strategie." Das ist nicht viel Text, aber es sagt einiges aus: Die Kanzlei positioniert sich nicht als jemand, der Lösungen von oben herab diktiert, sondern als Partnerin, die dem Klienten zuhört und gemeinsam mit ihm überlegt. Das deutet auf eine partizipative, weniger hierarchische Arbeitsweise hin.

Der sichere Datenupload

Neben Telefon und E-Mail bietet die Kanzlei einen "gesicherten Datenupload" an, verlinkt sowohl im Kontaktbereich der Startseite als auch in der Fusszeile. Das deutet auf einen Weg hin, mit dem Mandantinnen und Mandanten Dokumente geschützt übermitteln können, statt sie per gewöhnlicher E-Mail zu verschicken. Gerade im Verwaltungsrecht, wo Eingaben häufig Behördenkorrespondenz oder andere sensible Unterlagen enthalten, kann ein solcher Kanal relevant sein. Was genau hinter dem Upload technisch steht und ob er auch ohne vorherige Mandatsanfrage genutzt werden kann, sagt die Website nicht.

Die Team-Seite

Die Navigation der Website führt zu einer eigenen Seite mit dem Titel "Team", neben "Home", "Kompetenzen", "Arbeitsweise" und "Kontakt". Die Startseite selbst nennt aber ausser Dr. Katja Gfeller, die im Rahmen der Publikationsliste erwähnt wird, keine weiteren Namen. Wer wissen möchte, wie viele Anwältinnen und Anwälte bei grosz | poledna rc arbeiten und wer namentlich für welches Gebiet zuständig ist, findet die Antwort auf der eigenen Team-Seite, nicht bereits auf der Startseite.

Was die Website offen lässt

Die Kanzlei veröffentlicht keine Stundensätze, keine Gebührenmodelle und keinen Kostenrahmen. Das ist bei den meisten Schweizer Kanzleien Standard, bedeutet aber praktisch: Wer ein Mandat erkundet, muss anrufen, um herauszufinden, was es kosten könnte.

Es ist auch nicht zu sehen, wie lange es dauert, bis ein Mandat beginnt, wie ein erstes Gespräch abläuft, ob man spontan anrufen und einen Termin bekommen kann, oder wie schnell ein Mandat in Arbeit ist. Das wird nicht gesagt.

Die Zahl der Anwältinnen und Anwälte in der Kanzlei wird nicht genannt. Der Name "grosz | poledna" suggeriert zwei Gründer oder Partner, aber die Website bestätigt das nicht und nennt nicht, wie viele angestellt sind oder wie groß das Team insgesamt ist. Das ist für die Einschätzung der Kanzleigröße relevant: Eine Kanzlei mit drei Anwälten arbeitet anders als eine mit zehn.

Wer hier gut passt und wer nicht

Die Kanzlei passt hervorragend für jemanden mit einem verwaltungsrechtlichen Problem: ein umstrittener Behördenentscheid, ein Bewilligungsverfahren, eine Auseinandersetzung mit einer Aufsichtsbehörde, eine ungerechtfertigte Behördenmassnahme. Sie passt besonders, wenn es um Gesundheitsrecht geht, weil das als echter, tiefgehender Schwerpunkt erkennbar ist.

Sie passt auch für Behörden und öffentliche Institutionen selbst, weil die Kanzlei Erfahrung in der Beratung von Bund, Kantonen und Gemeinden hat. Eine Gemeinde, die in einem Verwaltungsstreit vertreten werden will, eine öffentliche Institution, die eine interne Untersuchung leiten muss, oder ein Kanton, der an Rechtsetzung arbeitet, würde hier Expertise und Verständnis für die behördliche Seite finden.

Sie passt nicht für rein privatrechtliche Sachen ohne öffentliche Komponente: reine Vertragsrecht ohne Behördenbezug, Familienrecht ohne öffentlichen Aspekt, Erbrecht ohne behördliche Dimension, Mietrecht ohne behördlichen Eingriff, Geschäftsrecht im klassischen Sinne. Auch für Strafverteidigung würde man hier normalerweise nicht landen, da die Kanzlei sich auf öffentliches Verwaltungsrecht konzentriert, nicht auf Strafrecht.

Auch für jemanden, der ausserhalb des Gesundheitsrechts nach einem nachweislich vertieften Schwerpunkt im öffentlichen Recht sucht, etwa im Baurecht oder im Sozialversicherungsrecht, liefert die Website keinen vergleichbaren Beleg wie die Publikationsliste zum Gesundheitsrecht. Das heisst nicht, dass die Kanzlei dort nicht tätig ist, nur dass die Startseite dafür keine ähnlich konkreten Referenzen zeigt. Ein klärendes Gespräch bleibt auch hier der zuverlässigste Weg, um die tatsächliche Erfahrung in einem bestimmten Teilgebiet des öffentlichen Rechts einzuschätzen.

Wer konkrete Konditionen und Zeithorizonte wissen möchte, muss die Kanzlei direkt anrufen: +41 43 233 40 33 oder schreiben: office@gp-rc.ch. Ein initiales Gespräch könnte auch klären, in welchen anderen Bereichen des öffentlichen Rechts neben Gesundheit die Kanzlei besondere Expertise hat.

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