FBT Avocats SA

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Was die Kanzlei ist

FBT Avocats SA ist eine Anwaltskanzlei mit Sitzen in Genf und Paris, gegründet 1993. Das bedeutet, dass die Kanzlei über 33 Jahre Erfahrung in einer kontinentalen Grenzregion hat. Die Website beschreibt die Kanzlei als "étude pluridisciplinaire qui intervient dans les secteurs financiers, commerciaux et dans des activités de niche à dominance transfrontalière". Das ist kein generisches "alles-für-alle"-Angebot, sondern ein fokussiertes Modell für Mandanten mit grenzüberschreitenden Fragen zwischen der Schweiz und Frankreich.

Das Team hat "des avocats et fiscalistes ayant travaillé au sein de banques, de grandes entreprises, de fiduciaires internationales, de Family Offices, d'études notariales et d'études d'avocats en Suisse, en France et à l'étranger". Das bedeutet, dass die Anwälte und Steuerberater direkte Erfahrung aus Banking-Höhepunkten, großen börsennotierten Unternehmen, internationalen Treuhand-Firmen, Private Banking Family Offices, Notariaten und anderen Top-Kanzleien mitbringen. Das ist nicht akademisches Wissen, sondern praktische Erfahrung aus großen Institutionen.

Die Kanzlei ist organisiert in "sept équipes à Genève et Paris", also sieben spezialisierte Teams, die über zwei Standorte verteilt sind. Das bedeutet Spezialisierung statt Generalisierung: ein Team für Bankrecht, ein Team für Steuern, ein Team für Streitbeilegung, et cetera.

Wofür man sie beizieht

FBT Avocats ist die richtige Kanzlei, wenn Sie Geschäfte zwischen der Schweiz und Frankreich strukturieren müssen oder grenzüberschreitende steuerliche Probleme haben. Das ist typischerweise der Fall bei Schweizer Unternehmen, die in Frankreich tätig sind, bei französischen Unternehmen mit Schweizer Präsenz, oder bei Familien mit Vermögen in beiden Ländern. Ein Genfer Unternehmen, das ein französisches Geschäft gründet, braucht nicht nur französisches Gesellschaftsrecht, sondern auch die Schweizer Steuerperspektive, um Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Ein besonderer Schwerpunkt ist Familienrecht und Vermögensschutz über Grenzen hinweg. Viele wohlhabende Familien in Genf und Lausanne haben Vermögensanteile in Frankreich, etwa Immobilien, Grundstücke oder Geschäftsanteile. Die Strukturierung dieses Vermögens über zwei Länder hinweg braucht spezialisierte Expertise in "droit patrimonial de la famille" (Familienrecht und Vermögensrecht) und gleichzeitig in französischem Erbrecht.

FBT Avocats ist auch spezialisiert auf Steuerfragen, die für Grenzgänger und Grenzunternehmen relevant sind. Die Website nennt "Droit fiscal" an prominenter Stelle. Das ist relevant für Schweizer mit französischen Vermögenswerten und für französische Bürger, die in der Schweiz arbeiten und über die steuerliche Behandlung nachdenken.

Die Kanzlei arbeitet auch bei Bankrecht und Finanzierungen, was bedeutet, dass sie Unternehmen begleitet, die Kredite bei Banken aufnehmen und mehrländige Finanzierungsstrukturen brauchen. Das ist anders als eine reine Kanzlei für einzelne Rechtsfragen, sondern eine Kanzlei, die große, strukturierte Mandate betreut.

Die Website zeigt auch Expertise in Wirtschaftsstrafrecht ("Droit pénal économique"), was bedeutet, dass die Kanzlei Unternehmen bei Korruptionsrisiken, Geldwäschebestimmungen und ähnlichen Compliance-Fragen berät.

Die Belege von der Website

FBT Avocats nennt explizit diese Dienstleistungen in Genf: "Droit bancaire et financier" (Bankrecht und Finanzrecht), "Droit fiscal" (Steuerrecht), "Droit des sociétés et contrats" (Gesellschaftsrecht und Vertragsrecht), "Contentieux et arbitrage" (Dispute Resolution und Schiedsverfahren), "Droit pénal économique" (Wirtschaftsstrafrecht), "Droit du travail" (Arbeitsrecht), "Droit patrimonial de la famille" (Familienrecht und Vermögensrecht).

In Paris bietet die Kanzlei an: "Droit fiscal" und "Droit patrimonial de la famille". Das zeigt, dass die Paris-Praxis fokussierter ist auf Steuern und Vermögensrecht, also spezialisiert auf genau die Grenzfragen, die Schweizer Mandanten brauchen.

Die Website nennt konkrete Daten: "Fondée en 1993", Gründung vor 33 Jahren. "FBT réunit des avocats et fiscalistes ayant travaillé au sein de banques, de grandes entreprises, de fiduciaires internationales, de Family Offices, d'études notariales et d'études d'avocats en Suisse, en France et à l'étranger". Das dokumentiert die Herkunft der Team-Mitglieder aus Top-Institutionen. "Une étude pluridisciplinaire qui intervient dans les secteurs financiers, commerciaux et dans des activités de niche à dominance transfrontalière" beschreibt das Geschäftsmodell: Multidisziplinär, spezialisiert auf Finanzen und Handel, mit grenzüberschreitenden Schwerpunkten. "Sept équipes à Genève et Paris" sind sieben spezialisierte Teams über zwei Standorte.

Die Website zeigt aktuelle Publikationen und Expertise durch ein News-Archiv. "La chaîne du risque pénal dans la perquisition" (14 septembre 2026), geschrieben von Théo Goetschin und Julien Le Fort, zeigt Expertise in Wirtschaftsstrafrecht und Compliance bei Behördenmaßnahmen. "Le traitement fiscal en Suisse des SCI françaises" (8 septembre 2026) von Jean-Luc Bochatay behandelt genau das Thema der Grenzbewohner: französische Gesellschaften civiles immobilières (SCI, Immobilien-Zweckgesellschaften) und ihre steuerliche Behandlung in der Schweiz. Das ist ein typisches Grenz-Thema, für das FBT Avocats spezialisiert ist.

"La clause de non-concurrence à l'ère du numérique" (10 août 2026) von Théo Goetschin und Serge Fasel behandelt Nichtkonkurrenzklauseln im Digital-Zeitalter, was für Tech-Unternehmen relevant ist. "La difficile appréhension des SCI françaises dans un contexte international" (21 juillet 2026) von Alain Moreau und Jean-Luc Bochatay vertieft das SCI-Thema für internationale Kontexte und komplexe Vermögensstrukturen. Die Tatsache, dass die Kanzlei mehrere Publikationen zum gleichen Thema hat und dass mehrere Partner an verschiedenen Publikationen beteiligt sind, zeigt, dass Expertise dort tief und verbreitet ist.

Was die Website offenlässt

FBT Avocats veröffentlicht keine Stundensätze, keine Gebührenmodelle und keine Kostenbeispiele. Das ist üblich in Schweiz und Frankreich, aber für Mandanten bedeutet das, dass sie die Kosten anrufen und verhandeln müssen, ohne Vorab-Transparenz.

Die Website nennt auch nicht die vollständigen Namen aller Partner und deren Spezialisierungen. Man sieht die Namen der Autoren in den Publikationen, etwa Théo Goetschin, Yann Bellini, Jean-Luc Bochatay, Alain Moreau, Serge Fasel, Noémie Pauli, aber nicht deren exakte Position, Verfügbarkeit oder welche Mandate sie führen.

Die Website gibt nicht an, wie lange typische Mandate dauern, welche Zahlungsmodalitäten gelten, oder ob die Kanzlei Kostenvorschüsse verlangt. Auch nicht genannt: Ob die Kanzlei nur Grenzfragen bearbeitet oder auch reine Schweizer oder rein französische Mandate übernimmt, und wie häufig das der Fall ist.

Die Website erwähnt auch nicht explizit, welche Sprachen die Kanzlei arbeitet, obwohl eine binationale Kanzlei vermutlich Deutsch, Französisch und Englisch anbietet. Das ist aber nicht gesagt. Für Mandanten aus anderen Ländern ist unklar, ob Englisch als Arbeitssprache verfügbar ist.

Es gibt auch keine Informationen über emergente Themen wie Krypto-Steuern, digitale Vermögenswerte, ESG-Compliance oder andere neue Finanztrends, obwohl die Kanzlei einige Digitalisierungsthemen publiziert.

Für wen sie passt und für wen nicht

FBT Avocats passt perfekt für Schweizer Unternehmen und Privatpersonen mit französischen Aktivitäten oder Vermögenswerten, französische Unternehmen mit Schweizer Präsenz, und grenzüberschreitende Familien mit Vermögen in beiden Ländern. Sie passt auch für Grenzgänger, die spezialisierte Steuerberatung brauchen. Sie passt auch für wohlhabende Privatpersonen mit Immobilien in Frankreich, die ihre Vermögen grenzüberschreitend strukturieren wollen.

Sie passt nicht für Unternehmen, die rein Schweizer Fragen haben und keine grenzüberschreitende Komponente. Sie passt auch nicht für Unternehmen mit sehr großem Budget, die eine globale Großkanzlei wie Baker McKenzie wollen. Sie ist überqualifiziert für einfache lokale Mandate, etwa eine einfache Mietvertragsprüfung in Genf ohne französischen Bezug.

Für wen sie auch nicht passt: Unternehmen in anderen Ländern, die mit Frankreich und Schweiz arbeiten, aber keine Schweiz-Frankreich-Spezialisierung brauchen. Auch nicht für Mandate mit Sprachen jenseits von Deutsch, Französisch und möglicherweise Englisch, etwa Italienisch oder Spanisch, ohne dass das bekannt ist.

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