Anwaltskanzlei Schwarz Breitenstein

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Was die Kanzlei ist

Anwaltskanzlei Schwarz Breitenstein betreibt zwei Standorte: einen in Winterthur (Kanton Zürich) und einen in Frauenfeld (Kanton Thurgau). Sie beschreibt sich auf ihrer Website als Kanzlei "für KMU, Privatpersonen und Gemeinden" und berät auch Stiftungen sowie öffentliche Institutionen und Behörden. Die Website begründet ihre Ausrichtung damit, dass sie "kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Privatpersonen sowie Stiftungen" unterstützt und sagt, dass auch "Gemeinden und öffentliche Institutionen" ihre Beratung in Anspruch nehmen. Die Kanzlei nennt als Besonderheit: "Als Rechtsanwälte haben wir unsere Fachgebiete. Als Team entwickeln wir für Sie Ideen und erarbeiten Lösungen aus einer Hand." Das signalisiert ein kleineres spezialisiertes Team, das nicht alles intern allein deckt, sondern gezielt mit externen Spezialisten vernetzt ist.

Wofür man sie beizieht

Zur Kanzlei kommt man mit klassischen Vertrags- und Rechtsfragen im Gesellschaftsrecht und Erbrecht sowie bei Konflikten, die verhandelt oder vor Gericht geklärt werden müssen. Die Website erklärt das Grundangebot so: "Als Rechtsanwälte helfen wir Ihnen bei Verträgen und Rechtsfragen. Bei Konflikten verhandeln wir für Sie. Wir vertreten Sie auch vor Gericht." Das ist die klassische Triade: Beratung, Verhandlung, Prozessvertretung.

Im Gesellschaftsrecht (Gründung, Statutenänderungen, Kapitalerhöhungen) und im Erbrecht (Testamente, Ehe- und Erbverträge) liegen die Kernkompetenzen. Für KMU ist ein zweites Angebot relevant: Die Website sagt, dass die Kanzlei "mit Spezialisten aus Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Finanzberatung" zusammenarbeitet. Das ist typisch für kleinere Kanzleien, die sich vernetzen, statt alles intern zu decken. Der Vorteil: spezialisierte Beratung durch externe Partner, ohne dass man die Kanzlei wechseln muss. Das spart Zeit und Kommunikationswechsel.

Ein praktisches Plus für die Region ist das Notariatsbüro in Frauenfeld. "In Frauenfeld (Kanton Thurgau) können wir im Personenrecht (Ehe- und Erbvertrag, Testament) und im Gesellschaftsrecht (Gründung, Statutenänderung, Kapitalerhöhung etc.) für Sie öffentliche Urkunden errichten und Unterschriften sowie Kopien beglaubigen. Damit ersparen Sie sich den Weg zum Notariat." Das ist ein Material-Vorteil für Kunden in der Region, die nicht nach Zürich fahren müssen für notarielle Beglaubigungen im Gesellschafts- oder Personalrecht.

Die Belege von der Website

Die Website nennt Anwälte und ihre Sprachen. MLaw Katja Schoch Ospina Montes und MLaw Stefan Frey bieten Beratung in Spanisch an in den Feldern "derecho familiar (ej. separaciones, divorcios, reclamación de alimentos), derecho comercial y de sociedades (ej. creación de empresas, elaboración de contratos), derecho laboral y derecho de arrendamiento". Eine dritte Anwältin, Desdemona Colesanto-Predojevic, berät auf Serbisch-Kroatisch in "Obiteljsko pravo (npr. razdvajanje, razvod braka itd.), ugovorno pravo, radno pravo, stanarsko pravo", Familienrecht, Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht. Die Fachgebiete sind also nicht bloss als Navigationsleiste vorhanden, sondern durch benannte Spezialisten belegt. Kontakt läuft über Telefon (052 260 34 34) oder Mail (OFFICE@SBM.CH). Ein Mandat beginnt typischerweise mit einem Anruf oder einer Mail. Es gibt ein Kontaktformular auf der Website.

Was die Website offen lässt

Die Kanzlei veröffentlicht keine Stundensätze, keine Gebührenordnung und keinen Kostenrahmen für Mandate. Es gibt keine Aussage zu Kostenvoranschlägen, Kostendeckeln oder Pauschalgebühren. Notariatsdienste in Frauenfeld sind erwähnt, aber ihre Kosten stehen online nicht. Ein Interessent muss direkt anrufen, um Preise zu erfahren.

Die Website nennt nur drei namentliche Anwälte. Ob es weitere Mitarbeitende gibt (Sekretariat, Praktikanten, weitere Anwälte), bleibt offen. Die genannten Fachgebiete sind durch diese drei Personen belegt; für andere Felder macht die Website keine explizite Aussage. Es ist unklar, wer die Gründer sind, wer Geschäftsführer ist oder wer die Hauptverantwortung für verschiedene Gebiete trägt. Erfahrungsberichte oder Referenzen stehen nicht online.

Sprachendienste und internationale Mandanten

Ein Merkmal der Kanzlei ist, dass sie explizit mehrsprachig tätig ist. Die Website nennt konkrete Fachgebiete auf Spanisch: "Asesoría en español. Nuestros abogados MLaw Katja Schoch Ospina Montes y MLaw Stefan Frey pueden ofrecerle asesoría legal en español en varios campos del derecho suizo" (Spanische Rechtsberatung durch zwei benannte Anwälte in Familienrecht, Unternehmensrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht). Zusätzlich bietet die Kanzlei Serbisch-Kroatisch an: "Pravne usluge na srpsko-hrvatskom jeziku. Naša odvjetnica, Desdemona Colesanto-Predojevic, nudi Vam pravno savjetovanje na srpsko-hrvatskom jeziku" (Juristische Dienstleistungen durch eine benannte Anwältin).

Diese Sprachangebote sind keine Ornamente auf der Website, sondern dokumentieren echte interne Kapazitäten. MLaw ist ein Schweizer Master-Abschluss in Recht, den Schoch Ospina Montes und Frey haben; Colesanto-Predojevic wird mit Vornamen genannt und als Anwältin für ihren Sprachraum identifiziert. Das bedeutet, dass die Kanzlei nicht nur Dolmetscher hinzuzieht, sondern Juristen hat, die in diesen Sprachen juristisch arguementieren können. Schweizerinnen und Schweizer mit Migrationshintergrund, die mit einer Kanzlei in ihrer Muttersprache arbeiten wollen, oder Ausländer in der Region, die Beratung in Spanisch oder Serbisch-Kroatisch brauchen, finden hier spezialisierte Partner.

Die Kanzlei teilt auch mit, dass sie im Notariatsbüro in Frauenfeld Testamente in Spanisch errichten kann: "En nuestra oficina de Frauenfeld realizamos escrituras públicas de testamentos en español." Das ist kein Standard-Service und zeigt, dass die Kanzlei nicht nur Beratung, sondern auch notarielle Urkunden mehrsprachig anbietet.

Kooperation mit externen Spezialisten

Ein weiteres Merkmal ist die bewusste Kooperation mit Spezialisten ausserhalb der Kanzlei. Die Website sagt: "Wir arbeiten mit Spezialisten aus Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Finanzberatung zusammen." Das ist typisch für kleinere Kanzleien, die sich nicht versuchen, alle Kompetenzen intern zu decken, sondern gezielt externe Partner für spezialisierte Themen hinzuziehen. Ein Unternehmer mit einer Nachfolgefrage braucht nicht nur Rechtsberatung (Gesellschaftsrecht), sondern auch Steuerberatung (wie strukturiere ich die Vermögensübertragung steueroptimal) und Finanzberatung (wie finanziere ich die Nachfolge). Schwarz Breitenstein stellt sicher, dass diese Fachleute koordiniert zusammenarbeiten können, ohne dass der Mandant selbst jonglieren muss.

Für wen sie passt und für wen nicht

Schwarz Breitenstein passt für KMU in Zürich oder Thurgau, die eine lokale Ansprechperson für Gründung und Gesellschaftsrecht suchen und gerne persönlich vor Ort mit der Kanzlei zusammenarbeiten wollen. Sie passt für Privatpersonen mit Erbfragen, die von Notariatsdiensten vor Ort profitieren und nicht in Zürich-Stadt angesiedelt sind. Sie passt hervorragend für Mandate in Spanisch oder Serbisch-Kroatisch, wo die sprachliche und juristische Spezialisierung ein klares Plus ist. Sie passt auch für KMU mit internationalem Hintergrund (etwa Familienbetriebe mit Gesellschaftern in mehreren Sprachräumen), die Beratung in ihrer Muttersprache brauchen, ohne dass sie in ein grosses, unpersönliches internationales Netzwerk eintreten müssen.

Weniger passt die Kanzlei für Mandate, die intensive spezialisierte Beratung in Datenschutz, Kapitalmarktrecht oder Strafverteidigung erfordern, wo grössere Kanzleien mehr Track Record und spezialisierte Abteilungen haben. Nicht geeignet ist sie für anonyme Beratung in kleinen Gemeinden, wo persönliche Netzwerke eng sind und Vertraulichkeit schwierig ist. Für Transaktionen auf Bundes- oder internationaler Ebene haben grössere Kanzleien mit mehreren Standorten und internationalen Büro-Netzwerken mehr etablierte Erfahrung.

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