LALIVE
Zum Bewerten auf einen Stern tippen
LALIVE: Internationale Streitbeilegung im höchsten Massstab
LALIVE bezeichnet sich selbst als "one of the world's leading disputes specialists". Die Kanzlei hat Büros in Genf, Zürich und London und arbeitet international in Schiedsgerichtsbarkeit und Litigationen.
Kernkompetenzen
LALIVE nennt zwei Schwerpunkte unter der Kategorie Arbitration: "Arbitration - International Commercial" und "Arbitration - Investment Treaty". Im Bereich Dispute Resolution arbeitet die Kanzlei an "Asset Recovery & Insolvency" und "Commercial Litigation". Das bedeutet, dass Schiedsgerichtsbarkeit und kommerzielle Prozessführung zentral sind.
Zusätzlich nennt LALIVE folgende Praxisgebiete: Corporate Commercial Advisory (Beratung im Unternehmensrecht), Employment (Arbeitsrecht), ESG (Nachhaltigkeit und Compliance), Intellectual Property (Immaterialgüter), Investigations, Regulatory & Compliance (Ermittlungen, Regulierung und Compliance), Private Client (Private Vermögensverwaltung), Public International Law (Öffentliches Völkerrecht) und White Collar Crime (Wirtschaftskriminalität).
Sektoren
LALIVE nennt acht Industrieschwerpunkte: Art & Cultural Property (Kunst und Kulturerbe), Banking & Finance (Bank und Finanz), Construction & Infrastructure (Bau und Infrastruktur), Energy (Energie), Mining (Bergbau), Pharma (Pharmazie), Sports (Sport) und Technology (Technologie). Diese Sektoren zeigen, dass die Kanzlei in hochspezialisierten wirtschaftlichen Bereichen tätig ist.
Fallbeispiele und Publikationen
Aktuelle Neuigkeiten auf der Website zeigen die Bandbreite der Arbeit. Im September 2026 veröffentlichte LALIVE einen Artikel zu "Swiss criminal complaints in international sports disputes" (Schweizer Strafanzeigen in internationalen Sportstreitigkeiten). Im August 2026 berichtet die Website: "LALIVE secures victory for Australia in US$211 billion investment treaty dispute" (LALIVE sicherte Australien einen Sieg in einem Investment-Schutzabkommen-Streit im Wert von 211 Milliarden Dollar), sowie "LALIVE assists Lupaka in securing payment from Peru further to landmark ICSID award" (LALIVE unterstützte Lupaka beim Eintreiben einer Zahlung von Peru nach einem wegweisenden ICSID-Schiedsspruch).
Im Juni 2026 wird ein Beitrag zum Thema "Das Parlament beschliesst diverse Anpassungen des SchKG" (Schweizer Schuldbetreibungsgesetz) publiziert, was darauf hindeutet, dass LALIVE laufend zu änderungen im Schweizer Recht schreibt. Ein weiterer Beitrag betitelt sich "De-banking and Re-banking in Switzerland: Practical considerations in a compliance-driven environment", was auf Expertise im Finanzsektor mit Compliance-Schwerpunkt deutet. Ein Artikel behandelt "AI governance: directors' duties", also Fragen der Künstlichen Intelligenz im Unternehmensrecht.
Ein Beitrag namens "Asset recovery update: can foreign receivers achieve indirect effects in Switzerland through corporate representation?" zeigt die Kompetenz in Vermögensrückgewinnungsverfahren. Ein anderer Beitrag adressiert "PostFinance's public service duty: when foreign sanctions do not justify the debanking of clients from universal payment services in Switzerland", was auf Expertise in Sanktionsrecht deutet.
LALIVE hat auch zwei bedeutsame Entscheidungen dokumentiert: "Swiss Supreme Court Clarifies Role of Shareholders in Composition Proceedings (5A_53/2026)" und "LALIVE secures major ICSID arbitration victory for Panama" (Schiedsgerichtsbarkeit im Investitionsschutzrecht).
Was die Website nicht sagt
Die Website nennt keine Gebühren, Stundensätze oder Honorarmodelle. Es wird nicht gesagt, wie viele Anwältinnen und Anwälte in der Kanzlei arbeiten oder wer die Partner sind. Ein Gründungsjahr wird nicht genannt. Fachanwaltstitel werden nicht erwähnt. Es wird nicht beschrieben, wie ein Mandat beginnt oder wie lange eine Erstberatung dauert.
Sprachen und Erreichbarkeit
Die Website ist auf Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch verfügbar. Dies deutet auf ein internationales Publikum und multilinguales Team hin.
Für wen diese Kanzlei passt
LALIVE passt für Parteien in internationalen Schiedsgerichtshöfen und hochkomplexen kommerziellen Streitigkeiten. Sie passt für Fälle im Investitionsschutzrecht mit internationalen Parteien. Sie passt für Vermögensrückgewinnungsverfahren über Landesgrenzen hinweg. Sie passt für Mandanten in den genannten Industriesektoren (Energie, Bergbau, Pharmazie, Sport, Technologie), wo LALIVE dokumentierte Erfahrung hat. Sie passt für Unternehmen, die Compliance-Beratung im Finanz- oder Sanktionsrecht brauchen.
Diese Kanzlei ist hochspezialisiert auf internationale Streitbeilegung. Wer allgemeines Beratungsrecht braucht, könnte bei LALIVE überqualifiziert sein. Wer nationale, nicht-litigatorische Angelegenheiten hat, findet hier nicht den Schwerpunkt.
Die Grösse und ihre Zeichen
LALIVE nennt sich "one of the world's leading disputes specialists". Das ist ein klares Anspruch auf weltweiten Status. Die Tatsache, dass ein Büro in London existiert, ist ein Zeichen dieser Internationalisierung. London ist die Arbitration-Hauptstadt der Welt (zusammen mit Paris, Genf und Singapur). Eine Kanzlei mit Büro in London ist Akteuer im internationalen Arbitration-Markt, nicht nur Schweizer Anwalt.
Die 3-Büro-Struktur (Genf, Zürich, London) erlaubt es LALIVE, in 2 Sprachräumen tätig zu sein (Romandie und Deutschschweiz) und eine internationale Präsenz zu halten. Das ist nicht easy zu bewirtschaften: jedes Büro braucht Partner, Support, Overhead. Eine andere Struktur wäre ein Büro in Genf + ein Büro in der Deutschschweiz, ohne London. Die Wahl London statt Basel oder Bern ist eine Aussage: LALIVE positioniert sich international, nicht lokal.
Investment Treaty Arbitration als Spezialgebiet
LALIVE nennt "Arbitration - Investment Treaty" explizit. Das ist Arbitration zwischen Staaten und Investoren (oft genannt ISDS, Investor-State Dispute Settlement). Diese Fälle sind oft grosse Dollar-Summen (50 Mio. bis über 1 Mrd.) und sehr politisch. Die Tatsache, dass LALIVE Investment Treaty Arbitration nennt, deutet darauf hin, dass dies ein Schwerpunkt ist. Das Newsbeiträge erwähnen auch konkrete Siege in Investment Treaty Arbitration: "LALIVE secures victory for Australia in US$211 billion investment treaty dispute" und "LALIVE secures major ICSID arbitration victory for Panama". Das sind nicht kleine Transaktionen. Das sind Staaten-Level-Mandate.
Multi-Sektor-Erfahrung
LALIVE nennt 8 Industrie-Sektoren: Art, Banking, Construction, Energy, Mining, Pharma, Sports, Technology. Das ist eine breite Palette, und jeder Sektor hat eigene Anforderungen. Ein Energy-Streit ist nicht wie ein Sports-Streit. Eine Bank-Arbitration unterscheidet sich von einer Pharma-Arbitration in Substanzfragen, aber auch in Prozessphilosophie und Timing. Die Tatsache, dass LALIVE in 8 Sektoren tätig ist, bedeutet, dass die Kanzlei nicht nur Prozess-Know-How hat, sondern auch Branchen-Know-How. Das ist ein Plus für Mandanten in diesen Branchen, weil der Anwalt die Industrie-Logik versteht, nicht nur die Prozess-Logik.
Fallgrössen und Tragfähigkeit
Die Newsbeiträge nennen konkrete Fallgrössen: "US$211 billion investment treaty dispute" für Australien, "USD 20 million" für ein Joint-Venture-Streit bei HUSER. Diese Zahlen zeigen, dass LALIVE Fälle in der Multimillionen- bis Multimilliarden-Range bearbeitet. Das ist nicht Small-Claims-Arbitration. Das sind Fälle, bei denen es um nationale Interessen geht (Australien gegen einen Staat) oder um grosse Transaktionswerte. Eine Kanzlei, die solche Fälle bearbeitet, muss tiefe Ressourcen haben, tiefes Netzwerk, und Ausstrahlung. Die Tatsache, dass solche Fälle auf der Website dokumentiert sind, ist ein Zeichen von Vertrauen: wer eine Kanzlei wählt, wählt die Gewinner, nicht die Verlierer.
Strategische Positionierung im weltweiten Arbitration-Markt
LALIVE positioniert sich nicht nur als Schweizer Anwalt, sondern als weltweiter Akteur. Der Sitz in London ist key: London ist die Arbitration-Hauptstadt mit LCIA als großem Schiedsgericht und einer Concentrationen von Schiedsanwälten. Ein Büro dort bedeutet, dass LALIVE im Herzen des weltweiten Arbitration-Markts präsent ist. Das ist nicht leicht: ein Büro in London kostet Zeit und Ressourcen. Aber es bedeutet auch: LALIVE hat die Ressourcen, das zu tun. Mandanten, die global tätig sind und weltweite Arbitration-Expertise brauchen, werden hier gut aufgehoben sein.
Kontakt
LALIVE, info@lalive.law, @lalive.
Büros in Genf, Zürich und London.