meierlegal
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Die Kanzlei
meierlegal ist eine kleine, unabhängige Anwaltskanzlei in Zürich mit Einzelanwalt Fabian Meier als Inhaber. Meier ist seit 2019 selbständig; vorher war er Rechtsanwalt bei führenden Zürcher Firmen (Walder Wyss, Good & Partner, UBS). Die Praxis konzentriert sich auf Privatpersonen und Unternehmen in national und international komplexen Situationen. Das Leistungsversprechen ist ausdrücklich persönlich: "Zusammen mit den Klienten erarbeite ich optimale Lösungen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse, Wünsche und Ziele zugeschnitten sind." Die Kanzlei stellt die Klienten in den Mittelpunkt und bemüht sich bewusst, ein langfristiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Das ist nicht die Rhetorik eines Service-Unternehmens, sondern ein Handwerk-Ansatz: eine Person, eine Kanzlei, Vertrauen über Jahre.
Die Website beschreibt eine "pragmatische und speditiv Herangehensweise", das bedeutet konkret: schnelle Reaktion auf Anfragen, keine unnötige Verzögerung, unkomplizierte Lösungen vor perfektionistische Lösungen, die Mandaten in die Länge treiben. Für einen Einzelanwalt ist das eine bewusste Positionierung gegen die langsamere Aufteilung bei größeren Kanzleien, wo eine Anfrage erst mehrere Tage dauert, bis sie den richtigen Anwalt erreicht, weil sie durch Empfangsassistenten, paralegal staff und interne Ticketing-Systeme muss.
Wofür man sie beizieht
Fabian Meier vertritt Klienten vor Gerichten und Behörden in der Schweiz, arbeitet in Zivil-, Straf- und Verwaltungsverfahren sowie in nationalen und internationalen Schiedsverfahren. Das ist die klassische Prozessvertretung, und das ist sein Schwerpunkt. Ein Streitfall, der vor einem Gericht landet, ist genau sein Metier. Daneben bietet er auch Beratung und Vertragsgestaltung, Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, Mietrecht und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Whistleblowing und interne Untersuchungen, Gesellschaftsrecht und Firmengründungen, Datenschutz, Verwaltungsrecht. Er positioniert sich als Generalist mit Spezialisierung auf Streit, nicht als reine Streit-Boutique, aber auch nicht als Allrounder wie die großen Kanzleien.
Ein Fall für meierlegal wäre konkret: Sie haben einen Streit mit einem Geschäftspartner und wollen klagen. Oder Sie werden beschuldigt und brauchen eine Strafverteidigung. Oder Sie müssen einen Schiedsstreit durchfechten. Oder Sie gründen ein Unternehmen und brauchen jemanden, der die Statuten und Gesellschafterverträge richtig aufbaut. Oder Sie haben ein Arbeitsrechtskonflikt mit einem Arbeitgeber. Meier hat in all diesen Bereichen Erfahrung und arbeitet sie strukturiert ab, nicht als Generalist, sondern als spezialisierter Jurist, der sich Zeit nimmt.
Was die Website nennt
Fabian Meier, lic. iur., LL.M., ist im Anwaltsregister des Kantons Zürich eingetragen und zur Prozessführung vor allen Schweizer Gerichten und Behörden zugelassen. Seine Ausbildung: Studium an der Universität St. Gallen (HSG, 2000 to 2005, lic. iur.), LL.M. an der New York University School of Law (2010 to 2011) in Business Regulation, Litigation and Arbitration. Dazwischen ein Diplom als Arbitration Practitioner von der Swiss Arbitration Academy (2009 to 2010). Seine Berufserfahrung: Substitut bei Lenz & Staehelin (2005 to 2006), Auditor am Bezirksgericht Meilen (2006 to 2007), Rechtsanwalt bei Walder Wyss in der Practice Group Litigation & Arbitration (2008 to 2010), bei Good & Partner (2018 to 2019) und im Litigation & Investigations Team der UBS (2016 to 2017). Seit 2019 ist er selbständig. Die Arbeitssprachen sind Deutsch, Englisch und Französisch. Er ist Mitglied des Schweizerischen Anwaltsvereins (SAV), des Zürcher Anwaltsvereands (ZAV), des Schweizerischen Juristenvereins (SJV) und Alumni der HSG.
Die Website sagt nicht, dass er ein Spezialist oder Fachanwalt ist, also kein FSA-Titel. Aber die Kombination aus internationalem Studium, der Arbitration-Ausbildung und langjähriger Erfahrung bei Walder Wyss, einer der führenden Schweizer Litigations-Kanzleien, zeigt dass er auf hohem Niveau arbeitet. Ein FSA-Titel ist formal, aber die wirkliche Expertise beweist sich durch die Karriere und die Netzwerk-Qualität. Die HSG ist eine Top-Universität; Lenz & Staehelin und Walder Wyss sind Top-Kanzleien; das LL.M. von NYU ist ein ernstzunehmender Grad. Das ist die Visitenkarte eines Anwalts, der weiß, was er tut.
Was die Website nicht offenlegt
meierlegal veröffentlicht keine Stundensätze oder Kostenvoranschläge. Die Website erwähnt auch nicht, wie lange es dauert, bis Meier einen Anruf beantwortet oder eine erste Beratung anbietet. Es gibt keine Fallbeispiele oder Referenzen zu großen Mandaten. Die Website nennt auch nicht explizit, ob die Kanzlei bestimmte Branchen oder Mandate bevorzugt oder meidet, ob also bestimmte Mandatstypen absichtlich nicht angenommen werden. Und es ist unklar, wie ein Mandat abgelaufen funktioniert: ob es Kostenbudgets gibt, ob es regelmäßige Statusberichte gibt, wie der Kostenprozess läuft. Die Website sagt auch nicht, ob Meier sich auch als Schiedsrichter zur Verfügung stellt oder nur als Anwalt in Schiedsverfahren.
Besonderheiten der Struktur
Ein Einzelanwalt mit LL.M. von der NYU und Arbitration-Diplom ist nicht die Standardlaufbahn in der Schweiz. Meier hat sich bewusst international qualifiziert, das LL.M. Programm war auf Business Regulation, Litigation and Arbitration spezialisiert, also kein generischer Master, sondern genau auf Dispute-Resolution abgestellt. Das Arbitration Practitioner Diplom von der Swiss Arbitration Academy ist ein Elite-Zertifikat: es wendet sich an Anwälte, die bereits Erfahrung in Schiedsverfahren haben und diese vertiefen wollen, nicht an Anfänger. Wer diesen Titel trägt, hat Zeit in Schiedsgerichtsbarkeit investiert, nicht als Hobby-Interesse, sondern als Geschäftsschwerpunkt.
Die berufliche Karriere zeigt auch: erst Lenz & Staehelin (2005 to 2006), eine Topkanzlei für Litigation, dann als Auditor bei Gericht (2006 to 2007, ein Pflicht-Praktikum), dann Walder Wyss (2008 to 2010), eine weitere große Kanzlei, wieder in der Litigation & Arbitration group. Das ist keine zufällige Karriere; das ist ein bewusster Aufbau einer Litigation-Expertise über Jahre.
Für wen sie passt und für wen nicht
meierlegal passt für einen Mandanten, der ein mittelständisches Rechtsmandat braucht, bei dem Schnelligkeit und Qualität wichtiger sind als die Größe der Kanzlei. Ein Einzelanwalt mit starkem internationalen Netzwerk und LL.M.-Abschluss kann oft schneller und durchdachter reagieren als eine größere Kanzlei mit vielen Anwälten. Ideal für Privatpersonen mit Schiedsverfahren (Meier ist ein Arbitration-Spezialist), für KMU mit Streit oder Gründung, für jeden, der pragmatische Lösungen vor langwierige prozessuale Spielchen bevorzugt. Auch wenn man jemanden braucht, der fliessend in mehreren Sprachen arbeitet (Deutsch, Englisch, Französisch, eine Fähigkeit, die bei Arbitrationen oft entscheidend ist).
Sie passen nicht, wenn Sie Größe und Sichtbarkeit brauchen, ob aus psychologischen Gründen oder weil das Mandat so groß ist, dass ein Einzelanwalt personell nicht skaliert. Ein Mandat mit vielen anzufordernden Dokumentenpaketen und parallelen Verfahrenssträngen ist nicht das für einen Solo-Practitioner. Und sie passen nicht, wenn Sie eine begleitende Beratung über Jahre hinweg brauchen und erwarten, dass derselbe Anwalt jederzeit verfügbar ist; ein Einzelanwalt hat Grenzen der Kapazität und der Verfügbarkeit. Ein Malus: Wenn Meier ein großes Mandat übernimmt und danach zwei andere, kann er keine seiner Klienten mehr erreichbar für kleine Fragen.